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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deMan mag mit der Regierungspolitiknicht einverstanden sein, doch sollte man mediale Inszenierung nicht mit realer Politik verwechseln.
Die Regierung hat eine Erhöhung des Kindergeldes und des Grundfreibetrages auf den Weg gebracht zur Kaufkraftstärkung, sie beabsichtigt nach wie vor einen Einstieg in den Stufentarifbei der Einkommensteuer, was allen Unkenrufen zum trotz eher positiv zu werten ist.
Ebenso sind die Pläne zur Kopfpauschale erst mal positiv zu nennen.
Spekulationen zu Wünschen und Befürchtungen, die mit beiden großen Vorhaben verbunden sind, machen eine Regierung nicht unsolide. Sie drücken lediglich die mannigfaltigen Interessen im weiten Bogen der Koalition aus.
Bevor also diesbezüglich keine konkreten Gesetzentwürfe vorliegen, und das war vor dme Sommer bzw. Herbst auch nicht angekündigt, ist die Regierung eigentlich genau dort, wo sie angekündigt hat zu stehen.
Bezüglich des Afghanistan Einsatzes hat sie die Entwicklung sogar vorangetrieben.
Mag sein, das viele größere Erwartungen hegten, doch wäre das unrealistisch, und somit finde ich die Kritik reichlich überzogen.
Hektische Macher mit gravierenden handwerklichen Fehlern (Schröder) hatten wir genug, wenn mit mehr Zeit Besseres herauskommt, soll es mir eher Recht sein.