Die Arbeitnehmer fehlten im Jahr 2008 im Durchschnitt 3,4 Prozent der Sollarbeitszeit, wie die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums berichtete. Dies war ein Anstieg um sechs Prozent gegenüber 2007, als der Krankenstand auf ein Rekordtief gefallen war (3,2 Prozent der Sollarbeitszeit).
Die Fehlzeiten in 2008 entsprachen 7,5 Arbeitstagen, wie es in dem Bericht weiter hieß. Laut dem Bericht erfasst die Statistik des Ministeriums die Krankenstände aller gesetzlich versicherten Arbeitnehmer. Frauen waren 2008 laut Statistik mit 3,5 Prozent der Sollarbeitszeit häufiger krank als Männer (3,3 Prozent). Die höchsten Krankenstände wurden im Februar (4,41 Prozent) verzeichnet, im Januar fehlten die Arbeitnehmer am wenigsten (2,41 Prozent).