Dieses ist ein kostenpflichtiger Inhalt der FTD. Bitte melden Sie sich an, um fortzufahren!
Abonnenten
Sie haben kostenlosen Zugang zum Weiterlesen oder Herunterladen. Bitte melden Sie ich mit Ihren Zugangsdaten über die Anmeldebox an.
Nicht-Abonnenten
Wenn Sie Interesse an einem FTD-Abo haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote unter www.ftd.de/abo-vergleich.
Alternativ können Sie für den Zugriff auf den gewünschten Inhalt ein Tagesticket erwerben. Für den Erwerb eines Tagestickets müssen Sie bei uns registriert sein (zur Registrierung). Nach Registrierung melden Sie sich einfach über die Anmeldebox an. Anschließend können Sie das Tagesticket erwerben.
Statten Sie Ihre Mitarbeiter oder Key-Accounts mit dem Informationsangebot der FTD aus. Über Unternehmenslösungen für Abonnements oder Online-Zugänge informiert Sie gern unsere Abteilung Business Cooperations, corporate-solutions(at)ftd.de.
Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deBevor hier noch mehr mit einander gestritten wird gibt es einen Tobias Beyer, der die richtigen "Griechen" nennt. Die USA haben den Schritt schon längst, nachdem TARP zur Bankenrettung umgedeutet worden ist, vollzogen. Die wahren Schuldner sind die Banken. Sie haben Geld verliehen, das sie nicht hatten, sich irgendwoher zusammengeliehen haben, und sind jetzt nicht mehr in der Lage es den eigenen Gläubigern zurückzuzahlen. Nicht die PIIGS werden gerettet, sondern die Banken!
Tobias Bayer - Europas Banken sind die wahren Griechen
Mit dem Bankenstresstest geht in der Euro-Zone ein bemerkenswertes Umdenken einher. Während es bislang hieß "kein Land geht Pleite, damit wir nicht über Banken reden müssen", soll das Staatsgeld jetzt in bedrängte Geldinstitute fließen.
Große Ereignisse werden häufig in unauffällige Worte gekleidet. EU-Währungskommissar Olli Rehn ist dafür das beste Beispiel. Mit Bezug auf die bevorstehende Veröffentlichung der Bankenstresstests am 23. Juli sagte er, frei übersetzt: "Notfalls müssen die Banken, die nicht bestanden haben, mit den Mitteln der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) rekapitalisiert werden."
Was passiert bei einer Insolvenz? Die Gläubiger werden mit einer Quote abgefunden. Die Gläubiger der Banken hätten bei einer Insolvenz der IKB nur zu einem Bruchteil aus der Masse abgefunden werden können. Wer die Frage nach dem WER hat WAS von einer nicht vollzogenen Insolvenz der IKB (u.a.) stösst immer wieder auf die Gläubiger der Banken.
Die Einzigen, die den goldenen Schnitt machen werden, sind die Gläubiger der Banken. Sie werden mit Steuergeldern entschädigt. Ihnen ist es egal, ob damit die zahlenden Staaten weiter in die Schulden abrutschen.
Wer hat Interesse daran, dass die Gläubiger der Banken geschont werden?