Ehec ist...
Antwort 1:
ein normaler Durchfall
6%
Antwort 2:
gefährlich, aber beherrschbar
46%
Antwort 3:
ein reines Hygieneproblem
16%
Antwort 4:
eine nationale Katatstrophe
32%
6533 Stimmen
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Drei der Gurken stammten aus Spanien, von der vierten sei die Herkunft vorerst unklar. Alle entsprechenden Produkte würden aus dem Warensortiment genommen, sagte die Senatorin.
Die Ergebnisse sollten bei weiteren Messungen überprüft werden. "Informationen zu Herkunft und weiteren Details werden jetzt zusammengestellt."
Die Studie sei bislang nur in Hamburg erfolgt und habe nur bedingten Aussagewert für andere betroffene Orte, sagte die Senatorin. "Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Lebensmittel als Infektionsquelle infrage kommen."
Der Deutsche Bauernverband vermutete schon vorher die Quelle des aggressiven Ehec-Darmkeims im Ausland und nicht in Norddeutschland, wie vielfach spekuliert worden war. Denn dort sind besonders viele Menschen an der Darminfektion erkrankt. Eine Mutmaßung war in dem Zusammenhang, dass Gemüse mit infizierter Gülle gedüngt wurde.
Hierzulande sei das Gemüse noch gar nicht reif, so der Bauernverband. Und im Gewächshaus würde man nicht mit Gülle düngen.
Das Robert-Koch-Institut hatte zuvor festgestellt, dass viele Erkrankten rohes Gemüse gegessen hatten. Es empfahl daher zunächst den deutschen Verbrauchern gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung, vorerst keine rohen Tomaten, Salatgurken oder Blattsalate aus Norddeutschland zu essen. Diese Warnung könnte nun hinfällig sein.