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Merken   Drucken   23.04.2012, 12:23 Schriftgröße: AAA

Hamburger Dauerstreit: Hochtief will Elbphilharmonie-Dach nicht ändern

Neben der Kostensteigerung beim Bau der umstrittenen Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity hat die Stadt auch Probleme mit dem Baukonzern Hochtief. Ein Schiedsgericht soll schlichten.
© Bild: 2011 DPA/Bildfunk/Christian Charisius
Neben der Kostensteigerung beim Bau der umstrittenen Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity hat die Stadt auch Probleme mit dem Baukonzern Hochtief. Ein Schiedsgericht soll schlichten.

Im Streit um den Bau der Hamburger Elbphilharmonie hat der Baukonzern Hochtief  einem unabhängigen Schiedsverfahren zugestimmt. Weitere Vorschläge der Stadt Hamburgzur Lösung des Konflikts lehnt der Baukonzern jedoch ab. Streit gibt es um die Konstruktion des Saaldaches. Hier hatte die Stadt Hochtief aufgefordert, das Dach bis zum 31. Mai abzusenken - ansonsten drohe die Kündigung der Verträge.

Hochtief behauptet dagegen, das Saaldach erst absenken zu können, wenn bestimmte Pläne vorliegen. In einer ersten Stellungnahme reagierte die Kulturbehörde verhalten. "Wir müssen den Inhalt des Schreibens erst noch genauer prüfen", sagte Sprecher Enno Isermann. "Es sieht jedoch so aus, als gäbe es noch zahlreiche offene Fragen."

Die Gesamtkosten für das umstrittene Bauprojekt im Hamburger Hafen sind mittlerweile auf mehr als eine halbe Milliarde Euro gestiegen, die Eröffnung wurde auf 2014 verschoben. Nach dem Streit um die Statik des Daches ruhen die Arbeiten auf der Baustelle.

  • FTD.de, 23.04.2012
    © 2012 Financial Times Deutschland
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