Energie für Europa
Unabhängigkeit ist das Ziel - seit langem bemüht sich Brüssel deshalb um Abkommen mit den Erzeuger- und Transitländern für Erdgas. Anlegestellen für Gastanker (LNG, "Liquid Natural Gas"), sollen zusätzlich für Versorgunssicherheit sorgen.
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Unpolitisches Gas
Europipe wird vom norwegischen Konzern Statoil betrieben und bringt Gas aus der Nordsee nach Deutschland. Die Leitung beginnt nahe des nördlichen Polarkreises mit dem Feld Norne. Norwegen steuert 26 Prozent zum deutschen Gasverbrauch bei.
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Direkt aus Russland
Der 1220 Kilomter lange unterseeische Doppelstrang wird mehrheitlich von der russischen Gazprom und den deutschen Energieversorgern Wintershall und Eon betrieben. Die Leitung umgeht alle Transitländer, Polen, Lettland und andere betroffene Saaten sind deswegen verstimmt.
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Über Polen
Die nördlichste Land-Pipeline bringt russisches Erdgas über Weißrussland und Polen nach Deutschland und gehört Gazprom und dem polnischen Gasmonopolisten PGNiG zu je 48 Prozent. Die Kapazität ist nur ein Viertel so groß wie die der südlicheren Ukraine-Pipeline Druschba ("Freundschaft").
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Solidarische Leistung
Über die wichtigste und älteste Ost-West-Röhre fließen 80 Prozent des sibirischen Erdgases für Westeuropa. Gebaut wurde sie in den 70er-Jahren von der DDR, Polen und anderen Ostblockstaaten - im Austausch gegen günstiges Gas aus der damaligen UdSSR.
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Russlands Südroute
Das Konkurrenz-Projekt zu Nabucco, an dem neben Gazprom der italienische Versorger Eni beteiligt ist, soll zunächst 900 Kilometer durch das Schwarze Meer führen und dann seinen Weg durch Bulgarien, Serbien und Ungarn nach Österreich nehmen, ein weiterer Strang führt nach Griechenland und Italien. Geplanter Starttermin ist 2015.
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Europas Alternative
Durch die 3900 Kilometer lange Pipeline will sich Europa von der Abhängigkeit Russlands lösen. Erdgas soll von Zentralasien nach Westeuropa strömen. Bislang konnten allerdings keine Verträge mit den potenziellen Lieferländern Aserbaidschan, Turkmenistan und dem Irak abgeschlossen werden. Der Baubeginn wurde auf 2013 verschoben.
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