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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deEin Mann läuft, laut "Feuer, Feuer" rufend, aus einem Gebäude, hoffend auf Hilfe für Haus und Anwohner.
Kein Mensch würde diese Person Brandstifter, sondern vielmehr Brandmelder nennen.
Nicht so in unserem Land: Thilo Sarrazin wird in allzu durchsichtiger, teils
primitiver und intellektuell höchst einfacher, kaum zu unterbietender
Art und Weise in die Ecke des Brandstifters gestellt.
Anstatt sich inhaltlich mit seinen (unwiderlegbaren) Thesen auseinanderzu-
setzen, schweigen Polikter aus der ersten Reihe, blöken Pseudo-Intellektuelle
von sogen. ausländerfeindlichen Tiraden, verlangen Vertreter der "Linken",
"Türkischen und Jüdischen Gemeinde" den ausländerfeindlichen Sarrazin
zu verurteilen , ihn aus allen öffentlichen Ämtern zu entfernen.
Eine sehr simple Art, sich der inhaltlichen Problematik zu entziehen, wie mir scheint.
Seit mehr als 25 Jahren werden zum Thema Integration (primär türkischer und arabischer Herkunft) Debatten geführt, Appelle an die Zuwanderer gesandt,
Podiumsdiskussionen durchgeführt und runde Tische gebildet.
Der Erfolg dieser Maßnahmen ist - sieht man einmal von der Zeit- und Geldver-
schwendung ab - gleich Null.
Möchte man volkswirtschaftlich nicht in eine Katasphore laufen, bleibt - die "Linken nebst sonstigen Träumern" mögen es mir verzeihen - nur die Alter-
native die Integration mit Sanktionen zu beschleunigen.
Fehlende Bemühungen um eine deutsche Spracherlangung, fehlende Teilnahme
an Elternsprechtagen durch Erziehungsberechtigte, das Hinnehmen oder Födern, dem Schulunterricht fernzubleiben und die fehlende Bereitschaft, den
Werten des GG Vorrang vor religiösen Vorstellungen zu gewähren, kann man
nur dadurch begegnen, indem man sprürbare Sanktionen androht und notfalls
durchsetzt; die denkbare Palette reicht von Kürzungen der sozialen
Leistungen über die Streichung des Kindergeldes.
Man darf sich auch nicht davor scheuen, die Polizei zur Wahrnehmung der Schulpflicht einzusetzen.
Es reicht bei weitem nicht, einen gemeinsamen Feiertag auszurufen, wie es
Vertreter der "Türkischen/Jüdischen Gemeinde" und leider auch Vertreter
meiner eigenen (linken) Partei meinen.