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Merken   Drucken   24.02.2010, 21:31 Schriftgröße: AAA

Käßmanns Trunkenheitsfahrt: Schluss mit dem Verständnis!  

Kommentar Man kann viele Fehler verzeihen. Sogar wenn Bischöfe betrunken Auto fahren. Aber wir sollten endlich wieder den Mut haben, falsches Verhalten auch öffentlich zu ächten. von Stefan Weigel 
Sie ist zurückgetreten. Gott sei Dank! Margot Käßmann, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat nach ihrer Trunkenheitsfahrt ihre Ämter als EKD-Ratsvorsitzende und als hannoversche Landesbischöfin niedergelegt. Der Schritt der Vorsitzenden kommt zügig, ist klar, nachvollziehbar und verdient Respekt. Was weniger Respekt verdient, ist allerdings die Haltung der evangelischen Kirche in diesem Fall. "In ungeteiltem Vertrauen überlässt der Rat seiner Vorsitzenden die Entscheidung über den Weg, der dann gemeinsam eingeschlagen werden soll", ließ der Rat der Evangelischen Kirche verlauten. Man stelle sich einmütig hinter Frau Käßmann. Einmütig? Hinter Frau Käßmann? Darf ich mal fragen, warum? Weil man da die Fahne nicht so riecht?

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  • Aus der FTD vom 25.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 03.03.2010 09:37:45 Uhr   FreieChristen: Endlich einmal mutige Worte !

    Warum Respekt, Hochachtung für den Rücktritt von Frau Käßmann. Wie wäre es wohl einen Außendienstmitarbeiter, oder einem Berufskraftfahrer ergangen, wenn er sich so wie Frau Käßmann benommen hätte. Sicherlich hätte er von seinem Arbeitgeber keinen Respekt und Hochachtung erfahren. Fristlose Kündigung wäre die Konsequenz gewesen. Kein Mitleid, oder Mitgefühl von den Mitmenschen.
    Es darf nicht vergessen werden, dass Frau Käßmann als Bischöf eine Vorbildfunktion gegenüber ihren "Namenschristen" und "Kirchensteuerzahlern" hat.

    Warum,
    so fragen wir uns als "freie Christen",
    ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche, oder Glaubensgemeinschaft,
    kennen die Kirchenvertreter der beiden Amtskirchen die Worte der Bibel nicht ?

    Eph.5, 18:
    ..und sauft euch nicht voll Wein,
    woraus ein unordentliches Wesen folgt,
    sondern lasst euch vom Geist erfüllen.

    Paulus zum Bischofsamt:
    1. Tim. 3, 1-5
    Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt,
    der begehrt eine hohe Aufgabe.
    Ein Bischof aber soll untadelig sein,
    Mann einer einzigen Frau,
    nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren,
    kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig,
    nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.
    Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß,
    wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?

    Aber heute hat man ja für alles Verständnis.

    Es scheint normal zu sein, wenn eine Bischöfin mit 1,54 Promille, "stockbetrunken" durch die Stadt fährt. Man zollt ihr noch Respekt und Hochachtung.

    Auch die katholischen Würdenträger scheinen die Worte der Bibel nicht zu kennen. Im 1. Korintherbrief 7, 2 schreibt Paulus:
    "Aber um Unzucht zu vermeiden,
    soll jeder seine eigene Frau haben
    und jede Frau ihren eigenen Mann."

    Es scheint auch normal zu sein, wenn ein Bischof Mixa die Kinderschändungen seiner Amtsbrüder mit dem "Zeitgeist" entschuldigt. Die bayerische Justizministerin Merk unterstützt noch solche Worte und setzt sich damit für eine "verminderte Schuldfähigkeit" der Täter ein, statt um deren "gerechte Bestrafung".

    Ergo - Kirchenaustritt:
    "Geht hinaus aus ihr,
    mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!
    Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel."
    (Offenbarung 18, 4-5)

  • 26.02.2010 16:35:28 Uhr   MeinLetzterWille: hat der Mann nix besseres zu tun?
  • 26.02.2010 14:59:02 Uhr   BayernHesse: Im Kern richtig!
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