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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deSteuerentlastungen für Unternehmen bringen konjunkturell grundsätzlich nichts. Denn in einer Rezession deswegen noch lange kein Grund, zu investieren, auch wenn Steuersenkungen den Nachsteuergewinn c.p. etwas erhöhen. Erst wenn die Nachfrage steigt und die Kapazitäten ausgeweitet werden müssen, wird wieder verstärkt investiert. Da können niedrige Unternehmenssteuern vielleicht dazu beitragen, die Investitionen strukturell zu erhöhen, wobei auch das fraglich ist. Konjunkturell jedoch ist eine Unternehmenssteuersenkung rausgeschmissenes Geld. Nun kann Angies Wette tatsächlich noch aufgehen, wenn „mit Glück und neuen globalen Schüben [..] die Wirtschaft auch so 2010 kräftiger wachsen [wird]“. Nun ist Glück allerdings kein Kriterium, auf dass die Bundesregierung bauen sollte und wenn Deutschland wieder nur über steigende Exportüberschüsse wachsen sollte, wäre die Situation erneut wie vor der Krise: Wir erzielen BIP-Wachstum auf Kosten unserer Handelspartner und wenn die sich nicht weiter verschulden wollen, brechen in wenigen Quartalen die gesamten Wachstumsgewinne von Jahren einfach weg – so geschehen in den drei Quartalen von Q3 2008 bis Q1 2009, in denen der gesamte Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags seit 2002 zunichte gemacht wurde. Eine nachhaltige Politik sieht sicherlich anders aus.