FTD.de » Politik » Deutschland » Zeise - Der Geburtsfehler des Euro

Merken   Drucken   16.02.2010, 07:58 Schriftgröße: AAA

Kolumne: Zeise - Der Geburtsfehler des Euro  

Die Politik hat ihre Absicht konterkariert, einen vom Markt unbehelligten Währungsraum zu schaffen: Die Finanz- und Wirtschaftspolitik unterwirft sich dem Diktat erratischer Märkte. von Lucas Zeise 
Wie absurd es ist, dass Finanzmärkte über Staaten und Volkswirtschaften urteilen und die Politiker in geradezu masochistischer Manier sich diesen Urteilen unterwerfen, hat Thomas Fricke vergangenen Freitag an dieser Stelle treffend beschrieben.

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  • Aus der FTD vom 16.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 20.02.2010 17:54:42 Uhr   frank: @Florian G.

    Der Hinweis, dass sich niemand um den Pakt gekümmert hat widerspricht nicht dem Diktat.

    Beim Zappen kam ich auf die Tagesschau aus dem Jan. 1985. ein CDU' Abgeordneter hat damals schon davor gewarnt verschuldete Länder in EWG/EU auf zu nehmen. Er benannte damals schon Griechenland, Spanien, Italien als eine Gefahr für die Wirtschaftszone. Welchen Grund hatten unsere Politiker zu einem späteren Zeitpunkt, wenn schon damals die ökonomischen Daten dagegen sprachen, diese Länder doch auf zu nehmen?

    Da paßt doch irgendetwas nicht zusammen, wenn heute über die "üblen Kumpane" im Süden geschimpft wird? Die EU ist drauf und dran die noch nicht aufgenommen Randstaaten der ehemaligen Soviet Union aufzunehmen, z.B. die Ukraine. Deren ökonomischen Daten sind desatrös. Wieso kommen die Politiker darauf, dass die Ukraine in die E'U gehört? Ein Grund könnte sein, dass immer noch gegen den Kommunismus Krieg geführt werden muss. Wem muss man tatsächlich dem Marsch blasen?

  • 16.02.2010 10:59:13 Uhr   Florian G.: 13% Defizit sind noch nicht expansiv genug?
  • 16.02.2010 09:42:54 Uhr   Thomas Müller: Gratulation
  • 16.02.2010 01:49:05 Uhr   E. Pollat: MaJoMo - Mayonaise
  • 15.02.2010 23:49:26 Uhr   fokus: @MaJoMo
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