Bayern hat gewählt: Die in den vergangenen 42 Jahren unbezwingbare konservative Regierungspartei hat eine herbe Schlappe erlitten. Sie wird ohne einen Koalitionspartner nicht regieren können. FTD.de zeigt die Nachwehen der Bayern-Wahl.
| Zunächst keine Koalition in Hessen |
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| SPD und Linke in Hessen schließen eine formelle Koalition für den Beginn ihrer geplanten Zusammenarbeit aus. "Es muss feste Vereinbarungen geben, aber es wird keine Koalition geben", sagte SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti. Eine Koalition, wie sie der designierte SPD-Chef Franz Müntefering lieber gesehen hätte, "würde im Moment in Hessen die Parteien überfordern", sagte Ypsilanti. Sie schloss damit aber nicht aus, dass es zu einem späteren Zeitpunkt der Wahlperiode noch eine formale Koalition geben könnte. |
| Der hessische Linke-Bundestagsabgeordnete Werner Dreibus sagte: "Dieses Jahr ist das nicht möglich und auch nicht notwendig, aber langfristig schließe ich das nicht aus." SPD und Linke hatten bei einem ersten Gespräch bereits vereinbart, dass die geplante rot-grüne Minderheitsregierung auf Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung von SPD, Grünen und Linken gebildet werden soll. Die Linke reduzierte ihren Forderungskatalog dafür von 31 auf 5 Punkte, darunter die Schaffung von 25.000 öffentlich geförderten Arbeitsplätzen in Hessen und die Gemeinschaftsschule. |