Der Koalitionsvertrag von Union und SPD findet in der Bevölkerung wenig Zustimmung. Nur 27 Prozent der Bundesbürger geben dem Regierungsprogramm der großen Koalition die Note "gut". In der Wählergunst hat die SPD die Union überholt.
Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" hervor. 42 Prozent der Befragten schätzen danach den Koalitionsvertrag als "schlecht" ein. Bei 21 Prozent findet der Vertrag teils Zustimmung, teils Ablehnung.
Die Union ist in der vergangenen Woche in der Wählergunst weiter zurückgefallen. Sie kommt in einer Forsa-Umfrage von "Stern" und RTL jetzt auf 32 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Die Sozialdemokraten verbesserten sich dagegen nach der Nominierung von Matthias Platzeck zum neuen Parteichef um einen Punkt auf 33 Prozent und liegen damit zum ersten Mal seit langem wieder vor der CDU/CSU.
Die Werte der kleinen Parteien änderten sich im Vergleich zur Vorwoche nicht: Die FDP kommt auf 12 Prozent, Linkspartei und Grüne bekämen jeweils 9 Prozent, wenn am kommenden Sonntag schon wieder Bundestagswahl wäre.
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