Hersteller im Vergleich
Wie die Autokonzerne durch die Krise kommen
Monatelang verhandelte eine Arbeitsgruppe über das Modell, doch es droht zu scheitern - weil es sich für die Beschäftigten nicht lohnt: "Es zeichnet sich ab, dass es aus steuerrechtlichen Gründen schwierig ist, ein attraktives Mitarbeiterbeteiligungsmodell zu verabschieden", heißt es aus Stuttgart. Bis Ende des Jahres wird die Arbeitsgruppe laut einem Unternehmenssprecher eine endgültige Entscheidung treffen.
Der Staat kassiert bei Kapitalbeteiligungen von Mitarbeitern mit: Die Beschäftigten müssen entsprechend des Werts der Aktie Einkommensteuer zahlen, obendrein werden für Arbeitgeber und -nehmer Sozialversicherungsbeiträge fällig, obwohl das Papier gar nicht verkauft wird, sondern im Unternehmen verbleibt. Weihnachts- und Urlaubsgeld werden zwar ebenso belangt, dafür werden sie aber sofort ausgezahlt. "Hier sollte die neue Koalition dringend eine neue Regelung finden", sagt Lutz Bellmann, Professor am IAB.