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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deDer neuen Regierung fehlt der Mut zum Aufbruch. Ihr Koalitionsvertrag enthält kaum Verbesserungen für Familienunternehmen. Es fällt bei schwarz-gelb die
geringe Reichweite der steuerlichen Begünstigungen auf. Man bekommt den Eindruck, hier nur als Regierung auf die Talerchen zu warten, unabhängig davon, wie sicher und nachhaltig das neue oder erweiterte Unternehmen sein
wichtigstes Kapital, die gesellschaftliche Arbeitskraft in den Prozess der Nachhaltigkeit einbezogen hat. Schlicht formuliert, zu kurz gedacht. Wie ist es
möglich, dass an der Nahtstelle zur Prosperität ein Mann platziert ist, dessen
Lebenswerk bislang kaum erkannt wurde? Hingegen im Ressort der Verteidigung der fähigste Kopf von allen förmlich zum Töten abgestellt wurde?
Die derzeitige Besetzungsliste in den strukturellen Positionen erscheint wie ein
Pokertisch, dessen Plätze durch ein Würfelspiel ausgelost wurden. Wenn überdurchschnittlich begabte Menschen zusammensitzen, dann werden keine
Karten verteilt, denn man kennt sich untereinander. Das geschieht nur bei den
kleinen Leuten, die den Wunsch haben, am Tisch zu sitzen, wenn der Kuchen verteilt wird. Man vertraut sich nur so lange, wie die Einlagen zu sehen sind.
Wenn kleine Leute regieren ... dann bleibt das Ergebnis schmal.