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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deSehr geehrter Herr Lammert.
Bei der Sponsoringaffaire handelt es um einen sehr schwerwiegenden Vorfall. Das ist ein Thema welches die Bürger sehr empör und verärgert. Der Bürger hat das Recht, das dieses Thema unverzüglich auf den Tagespunkt gesetzt wird. Gerade in Hinblick auf die bedeutende Landtagswahl, darf es hier keinerlei Aufschub geben. Dies würde unter Umständen die NRW-Wahl in fälschlicher Art und Weise beeinflussen.
Wenn der Verdacht der Käuflichkeit, sich auch nur im geringsten bestätigt, dann hat der Bürger auch das Recht ,dies vor der NRW-Wahl zu erfahren.
Sie entziehen hiermit dem Souverän, dem Bürger und Wähler das Recht, vor der NRW-Wahl, alle notwendige Informationen zukommen zu lassen, die für seine Meinungsbildung von enormer Wichtigkeit sind. Eine sofortige Bundestagsdebatte ist daher unabdingbar.
Herr Lammert, Sie haben einen Eid auf unsere Verfassung geschworen, der Sie verpflichtet Schaden vom Volke abzuwenden und Ihm zu dienen. Das Volk vertraut Ihnen.
Sie, in Ihrer herausragenden Position, als Bundestagspräsident, vielleicht nocht mehr als jeder andere Abgeordnete.
Doch hier missachten Sie Ihre rechtstaatliche Pflichten als Bundestagspräsident.
Die Käuflichkeit von Politikern und Parteien, ist Verrat am Volk und erschüttert unsere Demokratie in Ihren Grundpfeilern. Diese Gefahr gilt es stets mit allen Mitteln abzuwenden.
Ein Aufschub darf es daher nicht geben, das wäre ein schlimmer Fall von Amtsverschleppung.
Daher fordere ich Sie auf Herr Lammert: Nehmen Sie Ihre Entscheidung unverzüglich wieder zurück und setzen dieses Thema auf den nächsten Tagespunkt, wie es sich für einen aufrichtigen, souveränen Staatsmann und Demokraten auch gebührt.