Dieses ist ein kostenpflichtiger Inhalt der FTD. Bitte melden Sie sich an, um fortzufahren!
Abonnenten
Sie haben kostenlosen Zugang zum Weiterlesen oder Herunterladen. Bitte melden Sie ich mit Ihren Zugangsdaten über die Anmeldebox an.
Nicht-Abonnenten
Wenn Sie Interesse an einem FTD-Abo haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote unter www.ftd.de/abo-vergleich.
Alternativ können Sie für den Zugriff auf den gewünschten Inhalt ein Tagesticket erwerben. Für den Erwerb eines Tagestickets müssen Sie bei uns registriert sein (zur Registrierung). Nach Registrierung melden Sie sich einfach über die Anmeldebox an. Anschließend können Sie das Tagesticket erwerben.
Statten Sie Ihre Mitarbeiter oder Key-Accounts mit dem Informationsangebot der FTD aus. Über Unternehmenslösungen für Abonnements oder Online-Zugänge informiert Sie gern unsere Abteilung Business Cooperations, corporate-solutions(at)ftd.de.
Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deWas bedeutet ein „Grundsatzprogramm-Entwurf“ der SED/PDS/ Linken hin zum "demokratischen Sozialismus"? Die Überwindung des „Kapitalismus“ hatten wir bereits in einer vierzigjährigen Praxis in der DDR und in weiteren 33 sozialistischen Ländern der Erde? Diese Experimente am Menschen sind alle grandios gescheitert. Immer, wenn diese tollen Konzeptionen, egal in welcher Verschleierung durch Utopisten angepriesen und später umgesetzt wurden, entstand real ein wirtschaftliches Totalchaos mit anschließendem Staatsbankrott. Wenn Westlinke, die nie eine Unfreiheit im Sozialismus durchlebt hatten und Ostlinke, die nach dem Mauerfall an einer plötzlichen Demenz leiden, gemeinsam einen Programm Entwurf erarbeiten und nicht mal in der Lage sind richtig komplex zu analysieren und ihre unsägliche Vergangenheit aufzuarbeiten (der "Sozialismusversuch" sei an zu viel Bürokratie und Zentralismus und zu wenig Eigenständigkeit der Betriebe gescheitert?), weiß man schon vorher, was herauskommt. Auf diese blinden Demagogen, die eigentlich das Ergebnis ihrer Wunschbilder schon vor aller Welt offenbart hatten und die darauffolgenden Untaten (Menschenrechte) verniedlichen, kann man getrost verzichten. Auch auf ihre sogenannten ökonomischen Vorschläge, die früher in der Praxis darin gipfelten, bei Staatsdefizit zweihundertdreiundachtzigtausend Ausreiseantragsteller einschließlich politischer Häftlinge an den „Kapitalismus“ zu verhökern. Die Wahrheit ist, der Sozialismus alleine kann ohne die Wirtschaftskraft des „Kapitalismus“ gar nicht existieren. Ein Schulungsprogramm „die Fehler der DDR“ für die Genossen würde bestimmt gut tun, jede Woche einen Besuch einer anderen Gedenkstätte für die politischen Opfer des untergegangenen Unrechtsstaates intensiv in Augenschein zu nehmen. Das dauert ein Jahr. Voraussetzung ist natürlich eine Überwindung der bei den Linken erstarrten Einstellung “Schuld sind immer die anderen, die Kapitalisten“ ,um danach einen Blick zu werfen in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.
Es gibt bestimmt vieles zu ändern und zu verbessern. Die SED Nachfolger haben allerdings erst mal ihre Schulaufgaben zu vollenden und müssen gewaltig nachsitzen, das heißt, eigene Vergangenheit programmatisch realistisch aufzuarbeiten und auch zu verstehen.