Bilderserie Ohne das Geld aus der Wirtschaft wären sie wohl aufgeschmissen: Ob Grüne oder CSU - die politischen Vereinigungen profitieren von Gaben Dritter. Das deutsche Parteispendensystem ist umstritten: Immer wieder geraten Politiker in den Verdacht, Gegenleistungen zu erbringen. von Kai Schöneberg und Martin Richter
Zählt man die Privatspenden der Quandts mit denen der von ihnen kontrollierten Konzerne zusammen, gehört die Industriellendynastie zu den größten Geldgebern von Parteien in Deutschland. Oberster Profiteur ist die CDU: Kurz nach der Bundestagswahl überwiesen Stefan und Johanna Quandt sowie Susanne Klatten (von links) laut einem Bericht des Bundestages jeweils 150.000 Euro an die Partei von Angela Merkel (CDU). Seit 2002 soll die Familie insgesamt zwei Mio. Euro an demokratische Parteien überwiesen haben.