Fischer und Albright sind nicht die einzigen Politiker die erfolgreich in die Wirtschaft wechselten. Der ehemalige Bundeskanzler
Gerhard Schröder arbeitet für den russischen Energiekonzern Gazprom. Schröder wirbt international für die geplante Ostseepipline, die ein Konsortium um
Gazprom bauen möchte. Durch die Gasleitung soll russisches Erdgas auf direktem Weg nach Mitteleuropa fließen. Das Projekt ist Konkurrent der Nabucco-Pipline, die vorderasiatisches Gas über die Türkei und den Balkan nach Europa befördern soll.
Auch der ehemalige Super-Minister für Arbeit und Wirtschaft,
Wolfgang Clement hat einen lukrativen Job in der Wirtschaft. Der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident sitzt mittlerweile im mehreren Aufsichtsräten, unter anderem bei
RWE . Als NRW-Landesvater hatte Clement dem Energieunternehmen den umstrittenen Braukohletagebau Garzweiler II genehmigt. Matthias Wissmann, ehemaliger Bundesverkehrsminister ist heute Präsident des Verbandes der Automobilindustrie.