Das Großaufgebot der Polizei im Kölner Stadtteil Ehrenfeld mag übertrieben scheinen. Nach den Zusammenstößen der vergangenen Wochen aber ist es richtig, dass der Staat seine Mittel ausschöpft, um die zunehmend härter ausgetragenen Konflikte zwischen Islamisten und Rechtsextremisten im Keim zu ersticken.
Erfahrungen von Schlägereien rechter Krawallmacher, linker Chaoten in den Mainächten oder Hooligans im unterklassigen Fußball zeigen, dass der Staat mit einer Nulltoleranzpolitik am besten fährt. Die Polizei nutzt daher die richtigen Mittel, indem sie radikale Gruppen voneinander trennt, wie in Köln geschehen, und gewaltbereite Salafisten und Rechte schon bei der Anreise herausfischt - und unter Umständen strafrechtlich verfolgt. Isolation ist die richtige Strategie: Die rechtsradikale Gruppierung Pro NRW als Initiator kann jetzt schon kaum noch Leute mobilisieren, und den jungen Chaoten unter den Salafisten dürfte der "Spaß" am Aufwiegeln gründlich verleidet werden, wenn man ihnen die Bühne zur Selbstdarstellung nimmt. Nur so - und durch eine langfristige Präventionsarbeit - kann man den Radikalen begegnen.
Natürlich ist es abstoßend, dass die Rechten vor einer Moschee mit Mohammed-Karikaturen in der Luft herumwedeln. Aber verbieten kann und sollte man ihnen eine solche Provokation nicht, wie ein Gericht auch zutreffend festgestellt hat. Religiöse müssen Spott über ihre Religion ertragen. Dies darf ihnen niemals als Vorwand für Gewalt dienen. Ebenso muss ein Islamfeind eine Koranverteilung, sofern er diese als Provokation empfindet, ertragen.
Ich halte den Islam für besonders rechtsextrem und er hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Nationalsozialismus. Wenn jemand gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas ist, wie kann er da rechtsextrem sein?