Teil 2: "Kampf gegen rechts" ist eigentlich kein Kampf
"Und da gibt es einen Zusammenhang, den Friedrich und Schröder ausblenden: die Wechselwirkung mit dem ganz normalen Rechtspopulismus und der Integrationspolitik. Rechtspopulisten sind nicht rechtsextrem, aber sie bieten Extremen einen Nährboden an stillschweigender Duldung. Und sie erschweren die Integration, weil sie bei vielen Zuwanderern Trotz- und Abwehrreaktionen auslösen - was umgekehrt wieder die alte Klage nährt, "die da" wollten sich ja gar nicht integrieren. Die Integrationsgipfel des Innenministeriums, die dieses Problem anpacken sollten, sind unter Friedrich zu einer noch zahnloseren Veranstaltung geworden, als sie es ohnehin schon waren. Da hilft es auch nichts, dass der "Nationale Integrationsplan" nun abgelöst wird durch den "Nationalen Aktionsplan Integration".
Liegt hier des Pudels Kern dieses "K(r)ampfes gegen Rechts", der sich mehr und mehr als ein Kampf gegen die bürgerliche Mitte der Gesellschaft entpuppt, welche mit all den Folgen der unkontrollierten Einwanderung-, Asyl- und Ausländerpolitik in Form von Kriminalität, kultureller Überfremdung und teilweise offen rassistisch motivierten Attacken durch bestimmte Migrantengruppen konfrontiert ist?