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Merken   Drucken   31.05.2010, 18:30 Schriftgröße: AAA

Rücktritt des Präsidenten: Köhlers schwacher Abgang  

Kommentar Der Präsident wird heftig kritisiert und schmeißt gleich die Brocken hin. Seine Entscheidung ist unverständlich - auch der oberste Bürger des Staates ist nicht sakrosankt. von Kai Beller 
So etwas gab es noch nie: Ein Bundespräsident tritt tief gekränkt von seinem Amt zurück. Er beweist mit seinem Schritt bemerkenswerte Dünnhäutigkeit. Die Kritik an seinen Äußerungen über Bundeswehreinsätze im Ausland ließen den notwendigen Respekt vor dem höchsten Staatsamt vermissen, beklagte Köhler zum Abschied. Aber Köhler ist kein Monarch und die Kritik an seinen Interview-Äußerungen nach einem Afghanistan-Besuch keine Majestätsbeleidigung.

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  • FTD.de, 31.05.2010
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Kommentare
  • 01.06.2010 16:33:33 Uhr   Philip: Köhler geht- warum

    Ich glaube Michel trifft den Nagel auf den Kopf.

    Köhler geht sicherlich nicht nur wegen seiner Äußerung und mit der verbunden Kritik. Wir leben wie viele schon gesagt, in einer Demokratie, hier darf man auch Kritik bringen, diese sollte man dann auch aushalten.
    In diesem Fall war die Kritik an seiner Äußerung zwar übertrieben, aber dennoch, es kann nicht der einzige grund sein, weshalb er sein Amt niederlegte!

    Außerdem stimme ich Michel auch zu, dass Köhler keine "eigene Meinung" mehr haben durfte, ihm wurden Antworten mit teilweisem großen Druck aufgezwängt (Rettungspaket).

    Niun befindet sich Deutschland in einer Krise, erst die Finanzen/Wirtschaft, nun auch noch die "Bundespräsidentenkrise", mal sehen, wie lange Deutschland das noch aushält...

  • 01.06.2010 11:56:09 Uhr   bege: Zum Glück ist auch der Autor nicht sakrosank...
  • 01.06.2010 08:45:44 Uhr   R:D: Verantwortung und Meinungsfreiheit
  • 01.06.2010 08:34:37 Uhr   Herziger: Köhler - Peinlich dieser Rücktritt
  • 01.06.2010 08:27:30 Uhr   Olaf W.: Schaden an der deutschen Seele
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