Container-Schiffe werden im Hafen von Singapur entladen
Die deutschen Ausfuhren in beide Länder stiegen um jeweils rund 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit legten diese Exporte stärker zu als die Gesamtausfuhren, die um 9,7 Prozent auf 197 Mrd. Euro kletterten.
Überdurchschnittlich wuchsen auch die Exporte nach Südamerika und in die USA. Nicht ganz so glänzend liefen hingegen die Geschäfte mit den Ländern der EU: An Frankreich verkauften die Exporteure Waren im Wert von knapp 19 Mrd. Euro und damit nur 4,6 Prozent mehr als in der Zeit von Juli bis September 2004. Insgesamt wurden von EU-Staaten 7,1 Prozent mehr Waren "Made in Germany" bestellt als im Vorjahresquartal.
Ölpreis treibt Importwert
Auch bei den Importen waren Russland und China die stärksten Wachstumsregionen. Die Einfuhren aus Russland wuchsen im dritten Quartal wertmäßig am höchsten (plus 34 Prozent), weil sich russisches Erdöl verteuerte. Da sich Produkte aus dem Reich der Mitte in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreuen, stiegen die Importe aus China um 23 Prozent. Zuwächse verzeichneten auch die Einfuhren aus den Erdöl exportierenden Staaten Afrikas (plus 27,6 Prozent).