Die Nationalflagge Griechenlands in Athen
Er selbst sei von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) am Mittwochabend noch nicht überzeugt worden, weitere Milliardenhilfen in das Land zu pumpen. "Ich würde also heute eher noch mit Nein stimmen", sagte Koppelin. Aber der Meinungsbildungsprozess laufe noch. Die Kanzlerin habe die Skeptiker aufgefordert, weitere Vorschläge einzubringen, und das würden diese auch sicherlich tun.
Er wolle, dass jetzt vor einer Zustimmung zu etwaigen weiteren Hilfen eine so deutliche Sprache gesprochen wird, dass jedes andere Land, das in ähnliche Probleme kommt, gewarnt ist und seine Hausaufgaben macht. "Was ist, wenn demnächst Italien kommt, wenn Portugal wieder kommt? Insofern muss jetzt ein deutliches Zeichen gegeben werden", sagte Koppelin. "Wir können nicht einseitig immer nur Geld rüberschieben. Die Leistungen müssen erbracht werden".