FTD.de » Politik » Deutschland » China muss die Notbremse ziehen

Merken   Drucken   25.01.2010, 10:45 Schriftgröße: AAA

Überhitzungsgefahr: China muss die Notbremse ziehen  

Kommentar Die halbherzigen Versuche, eine Überhitzung der chinesischen Wirtschaft zu stoppen, reichen nicht aus. Die einzige Chance, einen Kollaps zu verhindern, ist eine Neubewertung der Währung. von Barry Eichengreen
Barry Eichengreen ist Professor für Wirtschaft und Politikwissenschaften an der Universität Berkeley. www.eurointelligence.com
Die Kritik an Chinas Währungspolitik wird lauter. Einmal mehr bemängeln Experten, dass Peking den Renminbi an den Dollar gekoppelt hat. Indem China seinen Wechselkurs künstlich niedrig hält, vergrößert es den bereits enormen Leistungsbilanzüberschuss des Landes - zulasten des Restes der Welt. Peking behindert den Prozess, durch den das weltweite Gleichgewicht wiederhergestellt werden soll.
Zunächst eine einfache Prognose: 2010 wird sich der Renminbi gegenüber dem Dollar stärker verändern als 2009. Weniger geht ja auch kaum. Nun aber die riskantere Prognose: Er wird sich stark verändern und könnte sich nach oben oder unten bewegen.

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  • Aus der FTD vom 25.01.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 25.01.2010 13:15:05 Uhr   Beobachter: China -Kriese

    Die westlichen „Hilfsschulen“ hängen sich pompöse Titel um, um ihre „Hohlheit“ zu kaschieren. Wer ein „Nichts“ ist hängt sich dann solch einen „Titel“ an den Hals.
    Wenn diese Schwätzer auch nur ein Hauch von logischem Denken hätten, warum stießen sie das US-Imperium, nebst Sattelitenstaaten, in die jetzige Krise?
    Chinas Antwort auf diese Dumpfbacken war 9% Wachstum, also Null Krise, also dank der kommunistischen Staatsführung.
    Merkel, welche auf die Weltkapital-Einflüsterer hört, reduzierte mal gleich um 5%.
    Ist doch sehr deutlich, und allemal ein grund nachzudenken.

  • 25.01.2010 12:23:41 Uhr   Tom Meyer: Kein Crash in China
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