Bund und Länder arbeiten bereits an der Umsetzung des Konjunkturpakets für Schulen und Hochschulen. "Die Modernisierung von Schulen und Hochschulen wird zentraler Bestandteil des zweiten Konjunkturpakets im Januar sein", sagte Bildungsministerin
Annette Schavan (CDU) der Financial Times Deutschland.
"Auch die Länder sind einverstanden", so Schavan. Allein der Bund werde für das kommende Jahr 7,5 Milliarden Euro geben: 3 Milliarden für Hochschulen, 4,5 Milliarden für Schulen. Damit sollten Schul- und Universitätsgebäude saniert und die technische Ausstattung modernisiert werden.
Diese Investitionen seien der "wichtigste Teil des Pakets, weil sie nicht nur in der Krise helfen, sondern auch den Aufbruch aus der Krise beschleunigen", so Schavan. "Das Land muss nach der Krise moderner und innovativer sein als davor."
Auf Arbeitsebene tüfteln Bund und Länder bereits daran, wie man das Geld am besten verteilen kann. "Die Schulleiter und Hochschulpräsidenten können sich darauf einstellen, dass sie im Januar Klarheit haben werden, welche Summen und Verfahren gelten werden", sagte die Ministerin.
"Bis zu den Sommerferien könnten dann die ersten Projekte anlaufen." Schavan sagte, sie sei sich mit den Ländern einig, dass die Maßnahmen zügig beginnen müssten. Neben Schulen und Hochschulen soll das Konjunkturpaket auch für Kindergärten gelten.
"Wir wollen 10.000 Kindergärten mit einer Forscherecke ausstatten", sagte Schavan. Pro Kindergarten koste diese Grundausstattung für naturwissenschaftliche Experimente 5000 Euro, also 50 Mio. Euro insgesamt.