Wähle mit der Kehle (Stand: Sonntag, 28.08., 11.00 Uhr)
Nachdem der Sommer auch in Berlin zurückgekehrt ist, scheint der Bierdurst der Berliner wieder zu steigen. Dabei konnte die SPD ihre Führung bei "Wähle mit der Kehle" klar ausbauen: Mit 1551,47 Litern lag die Schröder-Partei am Sonntagmorgen klar vor der Union, die nur auf 1321,01 Liter kam. Ganz offensichtlich zieht das "Schröder-Pils" bei den Besuchern der angesagten Strandbar "Bundespressestrand" neben dem Bundestag deutlich besser als die Merkel-Variante.
Möglicherweise ist es aber auch nur eine Form, leise Servus zu sagen: Am Wochenende öffneten in Berlin sämtliche Bundesministerien ihre Türen, auch das Bundeskanzleramt. Von dort aus ist der Bundespressestrand gut sichtbar: Schon möglich, dass der eine oder andere nach dem langen Schlangestehen und dem Besuch in Gerds Heiligen Hallen seinen Durst in der Strandbar gelöscht hat - und dort dann noch mal auf Schröder mit Schröder-Pils angestoßen hat.
Schon seit Mitte vergangener Woche hat die SPD die Führerschaft bei der FTD-Aktion "Wähle mit der Kehle" übernommen. In der angesagten Strandbar "Bundespressestrand" gleich neben dem Bundestag in Berlin können Besucher seit dem 12. August beim Bierbestellen ein politisches Votum abgeben - entweder für die Union, indem sie "Merkel-Pils" bestellen oder für die Sozialdemokraten, indem sie auf "Schröder-Pils" setzen. Das Bier ist jedes Mal ein Krombacher, es fließt nur aus unterschiedlichen Hähnen, der Absatz wird digital gemessen und jeden Tag auf
www.ftd.de/kehle publiziert.
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