Die Wähler haben entschieden: In Baden-Württemberg muss die CDU erstmals seit 58 Jahren voraussichtlich in die Opposition gehen. In Rheinland-Pfalz muss sich Ministerpräsident Kurt Beck wieder einen Koalitionspartner suchen. Eine FTD-Serie über die beiden Wahlen.
Teil 2: Demokratischen Selbstreinigung
Es lässt sich kaum verstecken, dass das Handelsblatt grün mit den Grünen ist. Ich frage mich schon, wie Planwirtschaft, ein irrationales Energiekonzept, flächendeckende Gesamtschulen und heile Welt-Romantik eine Alternative zu der aktuellen Politik darstellen sollen.
Was mich auch wundert: Mit welcher Vehemenz und Emotionalität Personen wie Zu Guttenberg, Westterwelle oder Merkel von Journallisten wie Herrn Güßgen angegriffen werden. Wo soll denn die Alternative sein? Etwa ein Frau Roth? Wer daran glaubt, sollte sich mal diverse Interviews von Frau Roth oder von Herrn Özdemir auf Youtube ansehen.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt auch: Gegen Herrn Özdemir ist Guttenberg ja ein Waisenknabe. Und, wenn ich die Wahl hätte zwischen Westterwelle und Roth als Außenminister, dann brauch ich auch nicht lange nachdenken.
Aber zurück zum Handelsblatt-Team: Ihr sägt Euch den eigenen Ast ab auf dem ihr sitzt! Ohne Wirtschaft brauchen wir auch kein Handelsblatt mehr lesen. Vielleicht plant der Chefredakteur ja auch die Umgestaltung vom Handelsblatt zum Ökoblatt.
Ansonsten möchte ich mich der Meinung von Robert anschließen.