Union und SPD wollen vor allem durch Steuererhöhungen und Subventionsabbau die Staatsfinanzen sanieren. Besonders stark betrifft dies Häuslebauer, Wohlhabende und den Einzelhandel.
Einfamilienhaus
Häuslebauer
Der Wegfall der Eigenheimzulage wird diejenigen schmerzen, die nach dem 1. Januar nächsten Jahres ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen wollen. Allerdings kommt der Einschnitt nicht überraschend. Beide Parteien waren damit in den Wahlkampf gezogen. Die Union wollte die Eigenheimzulage zur Finanzierung einer großen Steuerreform streichen, die SPD zu Gunsten von mehr Investitionen in Bildung. Kritik kommt vor allem aus der Baubranche. Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, Karl Robl, sagte, eine Familie mit einem Kind, die ein Haus für 200.000 Euro bauen wolle, müsse ab nächstem Jahr etwa 23.000 Euro mehr aufbringen als derzeit. Das könnte viele Familien von einem Bauvorhaben abbringen.
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