Krankenwagen auf dem Saint-Lambert-Platz in Lüttich
Auf dem bewegten Platz im Herzen der Stadt, auf dem sich ein Weihnachtsmarkt befindet, soll nach den Explosionen Panik ausgebrochen sein. Bei den Sprengsätzen soll es sich um Handgranaten handeln. Die Polizei riet den Einwohnern, in den Häusern zu bleiben. Augenzeugen berichteten von einer Schießerei zwischen Angreifern und Polizisten nach den Explosionen.
Laut dem Bericht von Belga unter Bezug auf Sicherheitsbehörden sollen die Täter mit einem Kalaschnikow-Gewehr und Sprengkörpern vom Typ Thunderflash ausgerüstet gewesen. Die Polizei bestätigte demnach nicht, dass es eine Verfolgungsjagd in der Innenstadt gegeben habe. Zeugen berichteten wiederum, mindestens ein Attentäter habe im Zentrum um sich gefeuert. Die Polizei wies laut Belga Geschäftsleute an, Türen zu verschließen und Lichter auszuschalten. Menschen flüchteten in Läden, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Polizei und Feuerwehr sperrten den Tatort weiträumig ab. Im Hof des Justizpalastes unweit des Anschlagsortes richteten die Behörden eine medizinische Notversorgungsstelle ein. Die Krankenhäuser der nahegelegenen niederländischen Stadt Maastricht schickten Notarztwagen nach Lüttich.