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Merken   Drucken   30.04.2010, 16:11 Schriftgröße: AAA

Bankenbeteiligung: Populistischer Unsinn bei der Griechenland-Rettung  

Kommentar Banken sollen nicht zocken - so die einhellige Lehre der Politik aus der Finanzkrise. Komisch nur: Jetzt sollen sie sich plötzlich an der Griechenland-Rettung beteiligen und Staatsanleihen des Landes kaufen. Aber was ist das anderes als - zocken? von Nina Luttmer 
Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren: Da reden Regierungen und Bankenaufseher seit mehr als einem Jahr darüber, dass Banken künftig keine riskanten Geschäfte mehr machen sollen. Sie werden stattdessen aufgefordert, mehr Eigenkapital und höhere Liquiditätsreserven vorzuhalten, sich nicht mehr so stark zu verschulden und außerdem zu schrumpfen. So sollen die Banken laut Politik davon abgehalten werden, künftig so zu zocken, wie sie es in der Vergangenheit getan haben. Nie wieder, so lautet die Devise, dürfen die Banken den Steuerzahler so viel Geld kosten wie in dieser Krise.
Von all diesen diskutierten Regeln ist bislang aber keine umgesetzt worden. Ganz im Gegenteil: Auch weil die Banken gute Lobbyarbeit leisten, werden bereits beschlossene Vorschriften sogar verschoben. Die Banken können so weitermachen wie bisher.

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  • FTD.de, 30.04.2010
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Kommentare
  • 01.05.2010 15:03:53 Uhr   Josef: Bankenbeteiligung dient nur den Banken

    Die Absicht hinter Ackermanns lancierter Bankenbeteiligung ist allzu durchsichtig - dient sie doch wieder nur den Banken selbst. Lieber will man griechische Schrottanleihen kaufen, um den Patient noch ein wenig länger am Leben zu erhalten, als Abschreibungen auf bestehende Engagements vornehmen zu müssen. Und wenn es schiefgeht, zahlt ja sowieso der Steuerzahler.

  • 01.05.2010 13:38:18 Uhr   Hans: Banken unschuldig?
  • 01.05.2010 12:28:50 Uhr   Bobo: Endzeit...
  • 01.05.2010 11:44:45 Uhr   Helmers: Wir wollen Sicherheiten sehen
  • 01.05.2010 10:54:18 Uhr   Rother: Merkel und Griechenland
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