US-Präsident George W. Bush war zu schnell unterwegs
Wie sein Sprecher Scott McClellan mitteilte, erlitt Bush Schürfwunden an Händen und Armen, der Polizist wurde ins Krankenhaus gebracht. Möglicherweise habe er eine leichte Knöchelverletzung, hieß es.
Es regnete leicht, als Bush mit seinem Fahrrad auf dem Gelände des Hotels Gleneagles auf Asphalt ausrutschte. Bush sei "ziemlich schnell" im Park gefahren, als er mit dem Beamten zusammenstieß, der zu Fuß unterwegs gewesen sei. Bei dem rund einstündigen Radausflug an seinem 59. Geburtstag sei der Präsident von einem Sicherheitsbeamten auf dem Rad begleitet worden. Der Präsident trug laut McClellan einen Helm. Bushs Fahrrad wurde bei dem Unfall beschädigt, so dass er mit einem Fahrzeug des Sicherheitsdienstes zurück zum Hotel gebracht wurde.
Patient inzwischen entlassen
Nach Angaben seines Sprechers zeigte sich Bush besorgt über den Zustand des Polizisten. Er habe einige Zeit nach dem Zusammenstoß noch einmal mit ihm gesprochen und den Arzt des Weißen Hauses gebeten, den Zustand des Mannes im Krankenhaus mit zu überwachen. Der Patient habe die Klinik aber noch am Nachmittag verlassen können.
Bush Terminkalender wurde durch den Sturz nicht beeinträchtigt: Mit einem Verband am Arm nahm er anschließend an einem Abendessen teil, zu dem Königin Elizabeth II. geladen hatte. Für den US-Präsidenten war es nicht der erste Fahrradunfall. Im Mai vergangenen Jahres zog er sich Schürf- und Schnittwunden zu, als er bei einer Mountainbike-Tour auf seiner Ranch in Texas verunglückte.