Kursinformationen und Charts
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Euro
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In der FDP-Fraktion stimmten Jens Ackermann, Frank Schäffler und Torsten Staffeldt gegen die Ausweitung. Sylvia Canel enthielt sich. Aus den Fraktionen von SPD (Wolfgang Gunkel) und Grünen (Hans-Christian Ströbele) kam jeweils eine Nein-Stimme, Ottmar Schreiner (SPD) enthielt sich. Die Links-Fraktion stimmte komplett mit Nein.
12:40 Die breite Zustimmung des Bundestages zur Ausweitung des Rettungsschirms EFSF hat
DAX und
Euro am Donnerstag nur kurzfristig Auftrieb gegeben. Der Leitindex grenzte seine Gewinne auf 0,5 Prozent ein, nachdem er zunächst um bis zu 1,1 Prozent gestiegen war. Die Gemeinschaftswährung bröckelte auf 1,3638 Dollar ab.
12:08 Union und FDP haben bei der Abstimmung im Bundestag über die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms EFSF die Kanzlermehrheit knapp erreicht. Nach Angaben des parlamentarischen Unions-Geschäftsführers Peter Altmaier stimmten aus der Regierungskoalition 315 Abgeordnete mit Ja.
Das sind vier Stimmen mehr als für die Kanzlermehrheit von 311 Stimmen erforderlich. Der Bundestag hat 620 Abgeordnete. Laut Abstimmungsprotokoll des Bundestages kamen aus der Union zehn Nein-Stimmen und eine Enthaltung, während es aus der FDP drei Nein-Stimmen und eine Enthaltung gab.
11:38 Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, erklärter Rettungsschirms-Gegner, warnt vor dauerhaften Schäden für Europa. Denn immer mehr Bürger würden sich von der Europäischen Union abwenden, wenn wie geplant immer mehr Geld verbraucht werde, sagt Wilsch.
"Wir leihen das Geld von unseren Kindern und Enkeln - wir haben es nicht", sagt er. "Ich halte es für einen ökonomisch grundfalschen Weg, der gegen meine Überzeugungen geht." Statt der Staaten sollten die Gläubiger ihren Teil tragen - erst in einem weiteren Schritt müsse notfalls systemrelevanten Banken geholfen werden.