10. Dezember 2000 - EU-Gipfel einigt sich auf "Vertrag von Nizza".
15. Dezember 2001 - Angesichts absehbarer Schwächen des Vertrags beschließen die "Chefs" in Laeken bei Brüssel die Einsetzung eines Europäischen Konvents zur Ausarbeitung einer Verfassung.
1. Mai 2004 - Zehn Staaten Mittel- und Osteuropas sowie aus dem Mittelmeerraum treten der EU bei. Sie hat nun 25 Mitglieder.
17. Juni 2004 - Die Staats- und Regierungschefs einigen sich in Brüssel auf den Verfassungstext, den sie am 29. Oktober 2004 unterschreiben.
29. Mai 2005 - Die Franzosen lehnen die Verfassung in einer Volksabstimmung ab. Drei Tage später tun dies auch die Niederländer.
17. Juni 2005 - Ein EU-Gipfel beschließt angesichts der Ablehnungen eine "Denkpause" von einem Jahr. Zwölf Monate später wird ein neuer Anlauf beschlossen.
1. Januar 2007 - Die EU wächst mit dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens auf 27 Mitglieder.
23. Juni 2007 - Nach einer dramatischen Nachtsitzung unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel beschließen die "Chefs" in Brüssel ein umfassendes Mandat für die Vertragsänderungen.
23. Juli 2007 - Eine Regierungskonferenz zur Ausformulierung der Vertragstexte nimmt unter portugiesischem Vorsitz die Arbeit auf.
18./19. Oktober 2007 - Die EU-Gipfelkonferenz einigt sich auf den endgültigen Text des Reformvertrags.
13. Dezember 2007 - Der Vertrag wird feierlich in Lissabon unterzeichnet.