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  FTD-Serie: Klimastar Deutschland

Die Klimaforscher sind sich weitgehend einig: Die Erderwärmung ist nicht mehr aufzuhalten, die Folgen schon heute sichtbar. Deshalb ist klar: Das Geschäft mit dem Klimawandel wird der nächste große Markt. Kann Deutschland seine führende Position bei erneuerbaren Energien und Umwelttechnik behalten oder sogar ausbauen? Was Politik und Wirtschaft in Sachen Klimawandel tun, lesen Sie in dieser Serie der FTD.

Merken   Drucken   03.03.2007, 15:29 Schriftgröße: AAA

CSU will den "grünen" Motor erzwingen  

Politiker überschlagen sich mit Vorschlägen zum Schutz des Klimas: CSU-Generalsekretär Markus Söder will sogar in einigen Jahren Autos mit Verbrennungsmotor gesetzlich verbieten. EU-Kommissar Günter Verheugen warnte dagegen vor "hysterischem Aktionismus".
CSU-Generalsekretär Markus Söder hat immer "grüne" Ideen   CSU-Generalsekretär Markus Söder hat immer "grüne" Ideen
"Ab dem Jahr 2020 dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die über einen umweltfreundlichen Antrieb verfügen", forderte CSU-Generalsekretär Markus Söder im "Spiegel". Von diesem Zeitpunkt an müssten herkömmliche Verbrennungsmotoren durch Wasserstoff- und Hybridtechnik abgelöst werden. "Grüne Motoren schaffen neue Arbeitsplätze", sagte Söder. Die deutsche Autoindustrie lege beim Thema Umweltschutz aber nicht genügend Erfindergeist an den Tag, durch ein klares Ultimatum müsse daher der notwendige Innovationsdruck erzeugt werden.
Die Autoindustrie ist in jüngster Zeit unter Druck geraten, weil sie das Ziel die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge, bis 2008 auf 140 Gramm pro Kilometer zu drücken, verfehlen wird. Vor allem die Oberklassenmodelle der deutschen Autobauer sind weit von diesen Vorgaben entfernt. Die EU will die Hersteller jetzt auf noch striktere Vorgaben festlegen: Bis 2012 soll der CO2-Ausstoß auf 120 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Die Bundesregierung setzte sich dafür ein, dass es sich dabei um einen Flottenmittelwert handelt.

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