Der fallende Euro ist ...
Antwort 1:
eine weitere Eskalation der Krise
37%
Antwort 2:
klasse für den deutschen Export
31%
Antwort 3:
eine normale Schwankung am Devisenmarkt
31%
4115 Stimmen
Alle Umfragen
Die Ankündigung kann als Kampfansage an die Adresse der FDP verstanden werden. Die Liberalen sind gegen eine isolierte Steuer nur für die 17 Euro-Länder. Die SPD forderte die Kanzlerin dagegen auf, die Steuer rasch einzuführen.
Eine Einführung in der gesamten EU gilt als unwahrscheinlich, weil Großbritannien strikt dagegen ist. Premierminister David Cameron hat das am Wochenende noch einmal bekräftigt. Die Regierung in London fürchtet um den Finanzplatz in der britischen Hauptstadt.
Berlin und Paris hielten die Steuer für eine richtige Antwort auf die Krise, sagte die Kanzlerin. "Wir werden auch weiter dafür kämpfen." Die Forderung Sarkozys, bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer endlich Nägel mit Köpfen zu machen, sei richtig. Die Finanzminister sollten bis März einen endgültigen Vorschlag machen
Sarkozy will die Finanztransaktionssteuer rasch einführen. Es werde nichts überstürzt, sagte der Präsident auf die Frage, ob Paris notfalls auch einen Alleingang plane. Er sei aber fest davon überzeugt, dass nichts passieren würde, wenn es kein gutes Beispiel gebe. Der französische Staatschef ist aber auch wegen der anstehenden Präsidentenwahl an raschen Fortschritten interessiert. Deshalb will er Tatkraft demonstrieren.
Laut EU-Kommission könnte eine EU-weite Steuer jährlich rund 55 Mrd. Euro einbringen, allerdings inklusive des großen Handelsplatzes London. Am 1. Januar 2014 soll die Steuer den Plänen zufolge in Kraft treten. Ziel ist es, riskante Spekulationsgeschäfte einzudämmen.