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Merken   Drucken   07.02.2010, 10:00 Schriftgröße: AAA

Euro-Zone: Mehr Maastricht wagen  

Kommentar Dass Griechenlands Schulden nun die ganze Euro-Zone belasten, hat sich die EU selbst eingebrockt. Künftig muss Brüssel die Regeln des Stabilitätspakts konsequenter durchsetzen und Reformen einfordern. von Melvyn Krauss
Melvyn Krauss ist Ökonomieprofessor an der Hoover Institution, einer Denkfabrik der Universität Stanford.
Wegen der Schuldenkrise Griechenlands zerren derzeit zwei Kräfte an der Europäischen Union (EU) - und zwar in entgegengesetzte Richtungen.
Die eine Kraft ist die Angst vor einem Dominoeffekt. Kann Griechenland seine Schulden nicht mehr bedienen, könnte andere dasselbe Schicksal ereilen. Und es gibt einfach zu viele "andere", als dass die Europäische Union den Griechen die kalte Schulter zeigen könnte. Auch Portugal, Irland, Spanien und möglicherweise Italien haben mit ernsten Schuldenproblemen und Staatsdefiziten zu kämpfen. Die Angst vor einem Dominoeffekt spricht für eine Rettung des Landes durch die EU.

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  • FTD.de, 07.02.2010
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Kommentare
  • 08.02.2010 15:25:21 Uhr   Horst Müller: Der Autor verwechselt EU und EMU

    Die EU kann ja weiterhin den Lumpensammler spielen und all diese bankrotten korrupten und am besten noch ein paar kinderreiche Staaten einsammeln.

    Eine Währungsunion hat aber andere Aufgaben und andere Charakteristiken: diese zu wahren, bedeutet gerade nicht Maastricht sondern Rausschmiss aus der EMU.
    Gewährt die EZB Griechenland weiterhin 1% und die griechischen Banken erhalten 7% auf die Staatsanleihe in Euro - wie bisher - ist das doch ganz einfach die Schuldenlast abzustellen: sie entsteht nämlich gar nicht mehr.

  • 07.02.2010 18:30:11 Uhr   fokus: Weiter so!
  • 07.02.2010 18:27:42 Uhr   Heinz Meier: Es ist alles noch viel, viel schlimmer
  • 07.02.2010 13:30:32 Uhr   Thomas Allerweltsname: Sie werden weiterschlafen
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