FTD.de » Politik » Europa » Frankreich stellt EU-Verhandlungen mit Türkei in Frage

Merken   Drucken   02.08.2005, 15:59 Schriftgröße: AAA

Frankreich stellt EU-Verhandlungen mit Türkei in Frage  

Der französische Premierminister Dominique de Villepin hält EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nur für möglich, wenn die Regierung in Ankara Zypern anerkennt. Die Türkische Regierung sieht durch den französischen Vorstoß den Beitrittsprozess behindert.
Dominique de Villepin knüpft einen türkischen Beitritt an die ...   Dominique de Villepin knüpft einen türkischen Beitritt an die Anerkennung Zyperns
Verhandlungen seien ohne die Anerkennung Zyperns "nicht vorstellbar", sagte Villepin am Dienstag dem Radiosender Europe 1. Unterdessen schob der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis einen für Ende August geplanten offiziellen Türkeibesuch auf. Dies berichtete die griechische Presse am Dienstag. Karamanlis hatte ursprünglich die griechische Unterstützung für die planmäßige Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU am 3. Oktober dieses Jahres demonstrieren wollen. Die Regierung in Athen suche jetzt nach einem anderen geeigneten Datum, hieß es weiter.
Villepin sagte, jedes Land, das Verhandlungen mit der EU über einen Beitritt beginne, müsse alle anderen Mitglieder anerkennen. "Ich denke, die Dinge müssen klar sein", sagte Villepin auf die Frage, ob damit der Beginn der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei am 3. Oktober hinfällig werden könnte. "Es geht uns hier um einen Grundsatz, den es nach meiner Auffassung zu verteidigen gilt, und Frankreich wird dies der Türkei wie auch anderen EU-Mitgliedsländern bei den nächsten Gesprächen klar machen", sagte der Premier.
Villepins Vorstoß heizt einen schwelenden Konflikt innerhalb der EU über die Türkei-Frage an. Für EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn hat die Türkei sämtliche Bedingungen für einen Verhandlungsstart am 3. Oktober erfüllt, nachdem sie die erweiterte Zollunion mit allen 25 EU-Staaten einschließlich Zyperns unterzeichnet hat. Rehns Sprecher Amadeu Altafaj äußerte am Dienstag in Brüssel jedoch die Sorge, die Beitrittsgespräche könnten sich verzögern: "Natürlich gibt es ein politisches Risiko", sagte der Kommissionssprecher.
Erweiterte Zollunion

Dieses ist ein kostenpflichtiger Inhalt der FTD. Bitte melden Sie sich an, um fortzufahren!

Abonnenten
Sie haben kostenlosen Zugang zum Weiterlesen oder Herunterladen. Bitte melden Sie ich mit Ihren Zugangsdaten über die Anmeldebox an.

Nicht-Abonnenten
Wenn Sie Interesse an einem FTD-Abo haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote unter www.ftd.de/abo-vergleich.

Alternativ können Sie für den Zugriff auf den gewünschten Inhalt ein Tagesticket erwerben. Für den Erwerb eines Tagestickets müssen Sie bei uns registriert sein (zur Registrierung). Nach Registrierung melden Sie sich einfach über die Anmeldebox an. Anschließend können Sie das Tagesticket erwerben.

Das Tagesticket bietet für 2,50 € einen 24-Stunden-Vollzugriff auf...

  • ...alle Premium-Artikel auf FTD.de
  • ...das aktuelle ePaper (Zeitung als PDF) und 1-Monats-Archiv der FTD
  • ...die Nachmittagsausgabe FTD 17 Uhr (PDF)
  • ...alle Sonderbeilagen der FTD (PDF)
  • ...alle älteren Ausgaben der FTD über einen Archiv-Zugang
  • ...alle archivierten Online-Artikel
Login

Statten Sie Ihre Mitarbeiter oder Key-Accounts mit dem Informationsangebot der FTD aus. Über Unternehmenslösungen für Abonnements oder Online-Zugänge informiert Sie gern unsere Abteilung Business Cooperations, corporate-solutions(at)ftd.de.

Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.de
Bei Fragen oder Problemen zu Ihrer Einzelverkaufsabrechnung wenden Sie sich bitte direkt an Click & Buy
  • FTD.de, 02.08.2005
    © 2005 Financial Times Deutschland,
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  

Den Parameter für die jeweilige Rubrik anpassen: @videoList
  • Massaker in Syrien: Russen, bewegt euch endlich!

    Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr

  •  
  • blättern
Tweets von FTD.de Politik-News

Weitere Tweets von FTD.de

  26.05. Der Test zu Pfingsten Kennen Sie sich mit Feiertagen aus?

Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?

An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?

Der Test zu Pfingsten: Kennen Sie sich mit Feiertagen aus?

Alle Tests

FTD-Wirtschaftswunder Weitere FTD-Blogs

alle FTD-Blogs

Newsletter:   Newsletter: Eilmeldungen Politik

Ob Regierungsauflösung oder Umfragehoch für die Linkspartei - erfahren Sie wichtige Politik-Nachrichten, sobald sie uns erreichen.

Beispiel   |   Datenschutz
 



DEUTSCHLAND

mehr Deutschland

EUROPA

mehr Europa

INTERNATIONAL

mehr International

KONJUNKTUR

mehr Konjunktur

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote