22:06 Die Beteiligung des Privatsektors an dem zweiten Rettungspaket für Griechenland wird nach den Worten des EZB-Präsidenten eine Ausnahme bleiben. Jean-Claude Trichet betonte am Donnerstag nach dem Euro-Gipfel, die Beteiligung privater Gläubiger sei freiwillig. Die Staats- und Regierungschefs hätten sich dazu verpflichtet, falls nötig die griechischen Banken zu rekapitalisieren. Experten gingen jedoch nicht davon aus, dass die Gipfel-Einigung zu einem Kreditereignis in Griechenland führt, fügte er hinzu.
22:03 Der US-amerikanischer Nationalökonom Nouriel Roubini gibt seine Meinung zur Euro-Rettung über Twitter bekannt: "Die Erklärung sagt, dass Griechenlands Umschuldung ein Ausnahmefall ist; aber in einem Jahr werden Portugal und Irland den gleichen Schuldenerlass brauchen."
21:39 Wie schon am Nachmittag bekannt geworden, liegen die Zinsen, die der provisorische Euro-Rettungsschirm EFSF für neue Hilfskredite bereitstellt, zwischen 3,5 und vier Prozent. Bisher betragen die EFSF-Zinsen etwa 4,5 Prozent.
21:28 Um weitere 30 Mrd. Euro solle die griechische Schuldenlast durch Zinssenkungen auf Anleihen in der Hand des Privatsektors gesenkt werden, sagte Sarkozy zum Abschluss des Euro-Sondergipfels am Donnerstag in Brüssel.
21:25 Die Euro-Zone hat sich nach Angaben des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy auf eine Senkung der Zinsen für Griechenland verständigt, wodurch Athen in den kommenden zehn Jahren 30 Mrd. Euro sparen werde.
21:19 Das neue Hilfspaket für Griechenland wird einen Umfang von 109 Mrd. Euro haben. Das geht aus der Abschlusserklärung des Euro-Krisengipfels vom Donnerstag in Brüssel hervor. Der Beitrag der Banken wird mit 37 Mrd. Euro angegeben.
21:07 Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euroländer haben sich auf ihrem Gipfel in Brüssel auf ein Krisenpaket für Griechenland geeinigt. Wie der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Donnerstag mitteilte, wurde eine entsprechende Abschlusserklärung angenommen.
21:04Die Ergebnisse aus Brüssel haben die europäische Gemeinschaftswährung beflügelt. Der Euro legte zu und kostet 1,4409 Dollar. Das ist der höchste Stand seit zwei Wochen.
20:23 Der CSU-Vorsitzende
Horst Seehofer begrüßt den Verlauf des Euro-Sondergipfels in Brüssel. Zwar gebe es noch keine endgültigen Ergebnisse, sagte Seehofer, was sich aber abzeichne, laufe in eine Richtung, die von der CSU unterstützt werden könne. Er lobte das Vorgehen von Bundeskanzlerin Merkel. In Brüssel finde gerade eine "große europäische Leistung" statt.