FTD.de » Politik » Europa » Wolfgang Münchau - Merkels teures Wochenende

Merken   Drucken   11.05.2010, 19:39 Schriftgröße: AAA

Kolumne: Wolfgang Münchau - Merkels teures Wochenende  

Auch noch so viel Geld kann die Euro-Zone nicht retten. Echte politische Reformen sind nötig. von Wolfgang Münchau 
Deutschland stellt plötzlich mit Schrecken fest, was uns die gesamte Madame-Non-Episode gekostet hat. Angela Merkels Zauderei und Taktiererei war eine der wesentlichen Ursachen dafür, dass die EU am Wochenende ein Notpaket ausrufen musste, dessen Dimension alles sprengt, was wir bislang so kannten.
Wir haben die Euro-Zone zwar vor dem Untergang gerettet, aber die ganze Geschichte ist eine Katastrophe für alle Beteiligten. Die Art und Weise, wie sie beschlossen wurde, macht einen Anstieg der Inflation sehr wahrscheinlich. Von den hohen Kosten einmal abgesehen, hat Merkel politischen Schaden genommen, vor allem im Ausland, wo sie als eine unfähige und bornierte Taktiererin dasteht, die ihre persönlichen Interessen über die der Allgemeinheit stellte.

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  • Aus der FTD vom 12.05.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 17.05.2010 22:26:16 Uhr   Melanie Gatzke: Das Elend in Berlin.

    So viel Erkenntnis und Vernunft zu lesen, der Artikel und die Kommentare, das war jetzt ein Vergnügen. Man kriegt ja schon fast die Krise , wenn man das Elend in Berlin betrachtet, deren Reaktionen, Erklärungen,Lügen und Hilflosigkeit u.s.weiter, Eine einzige Bruchlandung. und immer noch glauben
    sie an ihre Weisheit und doch haben sie keine Ahnung, was zu tun ist., Sie bräuchten nur diese Kommentare zu lesen, . hier zu diesem Artikel , dann wüssten sie , was Sache ist. Zu Merkel-- sie versteht doch nichts von all diesen Dingen. Woher auch. Sie hat doch damit die Hälfte ihres Lebens nichts damit zu tun gehabt. Vater .Staat war immer da, genau wie jetzt hier, Vater Staat zahlt, alles gehört allen, vor allem die Verluste- alle haften für alle, jeder für jeden. Das ist Sozialismus pur.
    .@Klaubautius
    das hat mir gefallen.
    Zitat:----------Wer spekuliert, soll das Risiko tragen, "too big to fail" gibt's nicht. So einfach ist das und die Probleme löst der Markt.---
    -----------
    Richtig! Wir haben doch derzeit die reinste sozialistische Planwirtschaft.- die kann den Markt nicht regeln. Alles wird gerettet, egal wie er schludert und welche Sauwirtschaft er betreibt.- In einer Marktwirtschaft kann eben auch einer pleite gehen, auch eine Bank. Wüssten das alle, dann wäre schnell Ordnung im Schuldenchaos. Wenn ich weiß, ich habe nichts zu befürchten, dann macht doch jeder was er will, auch spekulieren auf Teufel komm raus. Der Vati wird´s schon richten......und Mutti tröstet und beruhigt.
    Von mir aus kann Jeder Geschäfte machen-wie er will, aber bitte auf eigene Rechnung. Die geht nicht an den Steuerzahler. Wird er zahlungsunfähig, dann hat er Pech, dann geht er halt bankrott.
    Es sind schon Hundertausende in die Insolvenz gegangen, es gibt Schlimmeres.
    Besser einer, als die ganze Nation.

  • 15.05.2010 01:31:41 Uhr   Glasauge: Merkels Portokasse
  • 13.05.2010 15:27:02 Uhr   fokus: @ Münchau
  • 12.05.2010 19:31:46 Uhr   Gärtner: Absurd!
  • 12.05.2010 16:15:45 Uhr   Roman Herzle: Dämmerung der Demokratie
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