Die Weltbank mahnte jedoch, die Reformen müssten fortgesetzt werden, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können. Zudem gebe es deutliche Unterschiede zwischen den einstigen sozialistischen Staaten.
Die Studie zeigt, dass die früheren Ostblockstaaten wirtschaftlich allmählich zum Westen aufschließen. Dies gilt nach Erkenntnissen der Weltbank nicht nur für die EU-Beitrittsländer, sondern auch für eine Reihe von Staaten der früheren Sowjetunion. In den 90er-Jahren hatte es quer durch die Region einen schmerzhaften Einbruch gegeben, der nun offenkundig weitgehend überwunden ist.
"Der Anstieg der Produktivität hat den Absatz und den Profit der Unternehmen gesteigert", sagte Shigeo Katsu, Regionalbeauftragter der Weltbank. "Somit konnten sie höhere Löhne zahlen und in neue Technologien investieren."
Nach Ansicht der Autoren muss vor allem in der Ex-Sowjetunion und in Südosteuropa noch eine Menge getan werden, um das Wachstum beizubehalten. Die größten Mängel liegen danach in der makroökonomischen Stabilität, dem Wettbewerb und im Finanzsektor. Zudem müsse mehr in Infrastruktur und neue Technologien investiert werden.