Wer treibt die Griechen in die Pleite?
Antwort 1:
Griechische Politiker
40%
Antwort 2:
Die Bundesregierung
4%
Antwort 3:
Die EU-Kommission
3%
Antwort 4:
Die EZB
2%
Antwort 5:
Alle zusammen
39%
Antwort 6:
Niemand. Die schaffen das
12%
13193 Stimmen
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Damit die nächste Tranche bis Mitte Juli fließen könne, müssten außerdem noch die Verhandlungen Griechenlands über die Auflagen der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF abgeschlossen werden. EU-Währungskommissar Olli Rehn konnte damit nicht durchsetzen, schon bei diesem Sondertreffen die nächste Tranche aus dem 110-Milliarden-Euro-Hilfspaket freizugeben.
Die Hängepartie um die Hilfszahlungen belastete den
Euro im frühen Geschäft am Montag leicht. Die Gemeinschaftswährung verlor zum Dollar in der Spitze etwa ein halbes Prozent. Für einen Euro wurden rund 1,4225 bezahlt, nachdem die Devise beim Stand von rund 1,43 Dollar ins Wochenende gegangen war.
Die griechische Regierung hat bereits zusätzliche Einsparungen und ein Privatisierungsprogramm von 50 Mrd. Euro beschlossen, dieses aber noch nicht durch das Parlament bringen können. Ministerpräsident Giorgos Papandreou bildete unter dem Druck der Massenproteste im Land die Regierung um und will das neue Kabinett in dieser Woche einem Vertrauensvotum im Parlament unterziehen. Griechenland hatte zuletzt die 2010 vereinbarten Ziele der Haushaltssanierung nicht mehr erfüllt. Sie sind die Bedingung für die Milliardenkredite, mit denen die Eurostaaten das Partnerland über Wasser halten. EU und IWF setzten deshalb die neuen Auflagen durch.
In Griechenland ist der Widerstand der Bevölkerung gegen die harten Einschnitt groß. Auch die größte Oppositionspartei stellt sich gegen den Plan der Regierung. Die Euro-Finanzminister appellierten deshalb an alle griechischen Parteien, die Ziele des Reformprogramms zu unterstützen. "Angesichts der Dauer, des Umfangs und der Natur der erforderlichen Reformen in Griechenland ist die nationale Einigkeit eine Voraussetzung für den Erfolg", erklärten sie.