Wer treibt die Griechen in die Pleite?
Antwort 1:
Griechische Politiker
40%
Antwort 2:
Die Bundesregierung
4%
Antwort 3:
Die EU-Kommission
3%
Antwort 4:
Die EZB
2%
Antwort 5:
Alle zusammen
39%
Antwort 6:
Niemand. Die schaffen das
12%
13193 Stimmen
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Außerdem bringe ein weiteres Rettungsprogramm viele Unsicherheiten mit sich. So könnten Irland und Portugal dem Beispiel Griechenlands folgen. Diese Ansteckungsrisiken müssten berücksichtigt werden, forderte der niederländische Notenbankchef. "Wenn Sie diese Risiken betrachten, müssen Sie ein Sicherheitsnetz aufbauen", argumentierte Wellink. "Es sollte sich auf 1500 Milliarden Euro belaufen, und es sollte mehr Flexibilität geben, wie das Geld ausgegeben werden kann."
Nach Bekanntwerden von Wellinks Äußerungen fiel der Euro auf ein Drei-Wochen-Tief von 1,4113 Dollar.
In Griechenland protestierten gestern Tausende mit Demonstrationen und einem landesweiten Streik gegen die Sparpläne ihrer Regierung. In Athen lieferten sich Demonstranten Straßenkämpfe mit der Polizei und warfen Brandsätze auf das Finanzministerium. Zehntausende versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude.
Angesichts der Proteste und der Widerstände in seiner eigenen sozialistischen Partei bemühte sich Papandreou um Unterstützung der Opposition. Der konservative Parteichef Antonis Samaras aber verlangt dafür einen Wechsel an der Regierungsspitze. "Wenn ich das Problem bin, klebe ich nicht an meinem Stuhl", sagte Papandreou nach Angaben des Senders Net TV im Gespräch mit Samaras.