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Merken   Drucken   22.02.2010, 23:26 Schriftgröße: AAA

Sparpläne für Athen: Merkel mahnt Euro-Stabilität an  

Die Bundeskanzlerin hat die EU-Staaten dazu aufgerufen, den Euro nach Kräften zu stabilisieren. Sie stellte in den Mittelpunkt, dass Griechenland ermöglicht werden soll, die Kriterien bald einzuhalten. Derzeit prüfen EU, EZB und IWF die griechischen Finanzen. von Peter Ehrlich  Hamburg, Claudia Kade  Berlin und Matthias Brügge  Hamburg
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht die Stabilität des Euro im Mittelpunkt ihrer Anstrengungen zur Bewältigung der Krise in der Eurozone. Die aktuelle Krise um Griechenland sei der erste derart gelagerte Fall innerhalb der Eurozone, sagte die Kanzlerin anlässlich der Feier zum 10-jährigen Bestehen der FTD in Hamburg. Mit Blick auf die Haushaltslage Griechenlands sagte sie, über die Hilfe sei noch nicht entschieden.
Angesichts der Spekulationen gegen die Gemeinschaftswährung sei es besonders wichtig, dass alle Staaten des Euroraums möglichst schnell wieder die Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaktes einhielten, sagte Merkel. "Die Fehler müssen von der Wurzel her bekämpft werden. Das heißt für Griechenland natürlich, dass wir alles tun müssen, damit die Regierung in der Lage ist, ein wirkliches Konsolidierungsprogramm aufzulegen."
Allerdings sei es von großer Bedeutung, dass EU-Kommission und die Europäische Zentralbank "zu gleichen Beurteilungen" der griechischen Sparbemühungen kämen. Dabei solle die Expertise des Internationalen Währungsfonds genutzt werden. Das sei Voraussetzung für Glaubwürdigkeit, die auch von den Märkten akzeptiert werde.

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