18:22 Die norwegische Polizei sucht im Regierungsviertel noch nach möglichen Opfern, auf Utøya werden noch mehrere Jugendliche vermisst.
18:11 Das Massaker auf der Ferieninsel Utøya mit dem Tode von mindestens 84 Jugendlichen am Freitag dauerte etwa anderthalb Stunden. Laut der norwegischen Polizei habe es für die im 40 Kilometer entfernten Oslo alarmierte Antiterroreinheit "Schwierigkeiten bei der Beschaffung eines Bootes" gegeben. Man müsse die näheren Umstände genauer untersuchen.
18:09 Man untersuche weiter, ob der mutmaßliche Attentäter der beiden Anschläge am Freitag allein handelte oder mindestens einen Helfer hatte, sagte ein Polizeisprecher. Weiter hieß es, der 32- Jährige habe sich bei Ankunft von Antiterror-Spezialisten freiwillig festnehmen lassen.
18:06 Der mutmaßliche Terrorattentäter hat im Verhör gestanden, dass er auf der Insel war und Schüsse abgegeben hat. Er habe zwei Waffen gehabt. Er habe aber keine Angaben über sein Motiv gemacht, sagte ein Polizeisprecher bei einer Pressekonferenz.
17:41 Die norwegische Polizei hat laut Nachrichtenagentur NTB einen Teil von Oslo kurzzeitig evakuiert. Betroffen sei ein Gebiet in der Nähe des Regierungsviertels, wo sich am Freitag der Bombenanschlag ereignet hatte.
16:21 Ein Fernsehsender berichtet, der mutmaßliche Attentäter sei von Antiterror-Spezialisten auf Utøya aus der Luft angegriffen und mit Tränengas betäubt worden.
16:15 Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens 92 gestiegen. Bei der Schießerei in einem Jugendlager auf der Insel Utøya kamen nach Angaben vom Samstag 85 Menschen ums Leben, sieben weitere Menschen wurden bei der Explosion einer Bombe im Regierungsviertel von Oslo getötet. Die Polizei erklärte, es gebe nach dem Massaker auf Utøya viele
Schwerverletzte, die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen.
15:03 Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg hat den Opfern der Anschläge in Oslo und auf der Ferieninsel Utøya Hilfe zugesagt. "Wir werden alles in unserer Kraft stehende tun, soviel Unterstützung wie möglich zu bieten", sagte Stoltenberg. Zuvor hatte Stoltenberg bereits vom schwersten Verbrechen seit dem zweiten Weltkrieg gesprochen. Der Ministerpräsident und das norwegische Königspaar besuchen Überlebende und ihre Angehörigen.
14:34 Die norwegische Polizei dementiert Medienberichte, wonach sie im Zusammenhang mit den Attentaten von Norwegen nach weiteren Verdächtigen suche. Wir prüfen alle Eventualitäten, aber wir suchen nach niemandem konkreten", sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatte es geheißen, es gäbe womöglich einen zweiten Schützen auf Utøya.
13:49 Der kurz zuvor Festgenommene sagt, er sei Mitglied der Jugendorganisation der Arbeiterpartei, und trage das Messer, weil er sich unsicher fühle.
13:10: Der nach den Terrorakten festgenommene Mann hat seit dem Frühjahr sechs Tonnen Kunstdünger gekauft, der zur Herstellung von Bomben geeignet war, meldet der TV-Sender NRK. Norwegischen Medien zufolge heißt er Anders Behring B.
13:08 Ein Mann mit einem Messer wird in der Nähe des Hotels von Staatschef Stoltenberg festgenommen
12:36 Die norwegische Polizei sucht nach einem möglichen
zweiten Täter der Anschläge vom Freitag. Das bestätigten
Fahndungssprecher am Samstag in Oslo. Als Hintergrund wurden die
Angaben von Augenzeugen genannt. Kriposprecher Einar Aas sagte der
Online-Ausgabe der Zeitung "Verdens Gang": "Wir haben mehrere
übereinstimmende Zeugenaussagen, wonach es einen zweiten Täter geben
soll. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das aufzuklären."
09:19 Bei den Terroranschlägen in Norwegen sind nach Polizeiangaben mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen. Alleine auf der Insel Utøya soll es 84 Todesopfer geben.