Teure Wirtschaftshilfe:Frankreich vor zwölfstelligem Staatsdefizit
Präsident Nicolas Sarkozy will die Konjunktur ankurbeln. Doch das hat seinen Preis: Der französische Staatshaushalt dürfte im kommenden Jahr nach Presseinformationen mit 100 Mrd. Euro ins Defizit rutschen. Die Regierung will das bislang nicht wahrhaben.
Ein Defizit in Höhe von 100 Mrd. Euro würde fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprechen. Die Regierung prognostiziert dagegen 3,9 Prozent. Wegen der Krise würden allein die Sozialversicherungen 15 bis 20 Mrd. Euro Verlust schreiben, berichtet "La Tribune". Das Pariser Finanzblatt beruft sich dabei auf Papiere der Bank der Sozialversicherungen, die sogenannte ACOSS.
Die französische Regierung hat ihre Defizitprognose für 2009 bereits von 57,6 Mrd. auf 80 Mrd. Euro heraufgesetzt. Doch die Budgetexperten des Senats und der Nationalversammlung schließen 100 Mrd. Euro nicht aus. Dazu komme ein Risiko bei den Gemeinden, die mit zusätzlichen Investitionen die Konjunktur beleben sollen, schreibt "La Tribune".
Die Vorwürfe gegen Bundespräsident Wulff grenzten zuletzt ans Lächerliche, die neuen tun es nicht: Sie legen den Verdacht einer Vorteilsnahme nahe. Es könnte eng werden. mehr
Auf seinen umjubelten Empfang in Damaskus darf sich Sergej Lawrow nichts einbilden. Es waren Assads Hofschranzen, die dem russischen Außenminister Dankeshymnen entgegenbrachten. mehr
In Zeiten der Euro-Krise rücken Deutschland und Frankreich so dicht zusammen wie selten. Die Wahlkampfunterstützung Merkels für Sarkozy könnte sich allerdings als Rohrkrepierer erweisen - wenn er die Wahl verliert. mehr
Im Kampf gegen eine Pleite Griechenlands ändert sich die Zielrichtung. Es geht weniger um die Rettung an sich, sondern darum, bei der möglicherweise doch eintretenden Insolvenz des Landes das Gesicht zu wahren. mehr
Die Ereignisse im Fußballstadion von Port Said werfen Fragen auf nach etwaigen Hintermännern. Doch die Opposition macht es den Machthabern auch sehr leicht. mehr
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Mit einem urplötzlichen Sinneswandel bringt der Chef der rechten Laos-Partei sein Land wieder näher an die Staatspleite. Giorgos Karatzaferis versucht, die Schuld an der griechischen Misere auf Berlin abzuwälzen: "Die Europäische Union leidet unter Deutschland." mehr
Die USA haben den zweithöchsten Steuersatz für Unternehmen. Das will der amtierende US-Präsident im Wahlkampfjahr ändern. Vor allem der Spitzensteuersatz soll offenbar sinken. mehr
Die Reformen sollen dazu führen, dass das Land schneller auf die Beine kommt. Experten bezweifeln diesen Effekt. Die Arbeitslosenquote in Griechenlands übersteigt bereits 20 Prozent. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!