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Merken   Drucken   05.10.2011, 18:01 Schriftgröße: AAA

+++ Ticker zur Euro-Krise +++: Dax schließt mit kräftigem Plus

Der größte deutsche Leitindex steigt um 4,9 Prozent. Experten halten einen Rückgang der Auto-Nachfrage Anfang 2012 für realistisch - und Porsche fühlt sich dafür gewappnet. Die Niederlande zieht die Abstimmung über den Rettungsschirm vor.
© Bild: 2011 Reuters/LISI NIESNER
Der größte deutsche Leitindex steigt um 4,9 Prozent. Experten halten einen Rückgang der Auto-Nachfrage Anfang 2012 für realistisch - und Porsche fühlt sich dafür gewappnet. Die Niederlande zieht die Abstimmung über den Rettungsschirm vor.
17:40 Der DAX  schließt deutlich mit 4,9 Prozent im Plus. Auch der EuroStoxx50  zog kräftig an und lag nach Handelschluss bei 2.176 Punkten - einem Zuwachs von 4,1 Prozent zum Vortag.
17:30 In den Niederlanden wird die Abstimmung über den reformierten Rettungsschirm EFSF vom 12. auf den 6. Oktober vorgezogen. Das teilte die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Gerdi Verbeet, mit. Neben den Niederlanden fehlt auch in der Slowakei die Zustimmung zur EFSF. Ein Kompromiss ist dort noch nicht in Sicht.
16:50 Porsche  sieht sich für ein Ende des Absatzbooms gut gerüstet. Im September habe der Sportwagenbauer zwar noch keine Abschwächung der Nachfrage registriert, sagte Porsche-Chef Matthias Müller dem "Handelsblatt" laut Vorabbericht. "Aber natürlich sind wir vorsichtige Kaufleute und spielen die Möglichkeit durch, dass es eine Abkühlung geben könnte." Als Reaktion auf einen Abschwung würde der Autobauer geplante Investitionen überprüfen, ohne auf neue Modelle zu verzichten. "Sämtliche Projekte müssten wir dann daraufhin untersuchen, ob sie zu diesem Zeitpunkt möglich sind."
Wie Porsche haben zuletzt auch andere deutsche Hersteller wie BMW , Daimler  oder Audi betont, dass sie bisher trotz Euro-Schuldenkrise und Anzeichen für ein Abkühlen der Weltwirtschaft nichts von einem Abschwung in der Branche spüren. Viele Experten rechnen jedoch mit Gegenwind, wenn die hohen Auftragsbestände Anfang 2012 abgearbeitet sind.
Kursinformationen und Charts
  DAX 6323,19  [-16.75 -0,26%
  Euro 1,25384 USD  [-0.00283 -0,23%
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16:45 Positive US-Daten haben dem DAX  am Mittwoch einen kräftigen Schub nach oben verpasst. Der Leitindex legte um bis zu 5,2 Prozent zu. Der US-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes lag im September bei 53 Punkten - Analysten hatten mit 52,9 Punkten gerechnet. "Das ist kein großer Sprung, aber immerhin auch keine Negativnachricht", sagte ein Händler. Vor Veröffentlichung der Daten lag der DAX 3,7 Prozent im Plus.
16:35 Kurz vor dem Parteitag in Nürnberg ist sich die CSU-Spitze uneins über den besten Weg zur Rettung Griechenlands. Generalsekretär Alexander Dobrindt sprach sich für einen vorübergehenden Austritt des Landes aus der Euro-Zone aus. Eine "echte Sanierung" Griechenlands könne leichter außerhalb als innerhalb der Euro-Zone geleistet werden, sagte Dobrindt.
Dem widersprach umgehend der Chef der CSU-Abgeordneten im Europaparlament, Markus Ferber. "Griechenland kann nur innerhalb des Euro erfolgreich saniert werden. Alles andere würde den deutschen Steuerzahlern zusätzliche Milliardenkosten bringen", sagte Ferber der Nachrichtenagentur dpa.
16:20 Griechenland muss nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel ungeachtet der schweren Schuldenkrise die Eurowährung behalten. "Ich sehe die Notwendigkeit, dass Griechenland ein Teil des Euroraums bleibt", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Griechenland müsse die Chance bekommen, wieder auf die Beine zu kommen.
16:10 Angesichts neuer Turbulenzen bei den Banken steht Deutschland nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Zwangskapitalisierung der Banken bereit. "Die deutsche Bundesregierung steht bereit, wenn notwendig, eine solche Kapitalisierung der Banken durchzuführen", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
15:55 Die deutsche Industrie hat Griechenland zu Reformen aufgefordert, um so die Basis für mehr deutsche Investitionen in dem Land zu schaffen. "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wenn die griechische Verwaltung effizienter und transparenter wird, dann können ausländische - auch deutsche - Unternehmen in Griechenland erfolgreich investieren", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber.

Teil 2: Griechenland-Troika hält nächste Tranche für wahrscheinlich

  • FTD.de, 05.10.2011
    © 2011 Financial Times Deutschland,
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