Der größte deutsche Leitindex steigt um 4,9 Prozent. Experten halten einen Rückgang der Auto-Nachfrage Anfang 2012 für realistisch - und Porsche fühlt sich dafür gewappnet. Die Niederlande zieht die Abstimmung über den Rettungsschirm vor.
17:40 Der DAX schließt deutlich mit 4,9 Prozent im Plus. Auch der EuroStoxx50 zog kräftig an und lag nach Handelschluss bei 2.176 Punkten - einem Zuwachs von 4,1 Prozent zum Vortag.
17:30 In den Niederlanden wird die Abstimmung über den reformierten Rettungsschirm EFSF vom 12. auf den 6. Oktober vorgezogen. Das teilte die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Gerdi Verbeet, mit. Neben den Niederlanden fehlt auch in der Slowakei die Zustimmung zur EFSF. Ein Kompromiss ist dort noch nicht in Sicht.
16:50Porsche sieht sich für ein Ende des Absatzbooms gut gerüstet. Im September habe der Sportwagenbauer zwar noch keine Abschwächung der Nachfrage registriert, sagte Porsche-Chef Matthias Müller dem "Handelsblatt" laut Vorabbericht. "Aber natürlich sind wir vorsichtige Kaufleute und spielen die Möglichkeit durch, dass es eine Abkühlung geben könnte." Als Reaktion auf einen Abschwung würde der Autobauer geplante Investitionen überprüfen, ohne auf neue Modelle zu verzichten. "Sämtliche Projekte müssten wir dann daraufhin untersuchen, ob sie zu diesem Zeitpunkt möglich sind."
Wie Porsche haben zuletzt auch andere deutsche Hersteller wie BMW, Daimler oder Audi betont, dass sie bisher trotz Euro-Schuldenkrise und Anzeichen für ein Abkühlen der Weltwirtschaft nichts von einem Abschwung in der Branche spüren. Viele Experten rechnen jedoch mit Gegenwind, wenn die hohen Auftragsbestände Anfang 2012 abgearbeitet sind.
16:45 Positive US-Daten haben dem DAX am Mittwoch einen kräftigen Schub nach oben verpasst. Der Leitindex legte um bis zu 5,2 Prozent zu. Der US-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes lag im September bei 53 Punkten - Analysten hatten mit 52,9 Punkten gerechnet. "Das ist kein großer Sprung, aber immerhin auch keine Negativnachricht", sagte ein Händler. Vor Veröffentlichung der Daten lag der DAX 3,7 Prozent im Plus.
16:35 Kurz vor dem Parteitag in Nürnberg ist sich die CSU-Spitze uneins über den besten Weg zur Rettung Griechenlands. Generalsekretär Alexander Dobrindt sprach sich für einen vorübergehenden Austritt des Landes aus der Euro-Zone aus. Eine "echte Sanierung" Griechenlands könne leichter außerhalb als innerhalb der Euro-Zone geleistet werden, sagte Dobrindt.
Dem widersprach umgehend der Chef der CSU-Abgeordneten im Europaparlament, Markus Ferber. "Griechenland kann nur innerhalb des Euro erfolgreich saniert werden. Alles andere würde den deutschen Steuerzahlern zusätzliche Milliardenkosten bringen", sagte Ferber der Nachrichtenagentur dpa.
16:20 Griechenland muss nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel ungeachtet der schweren Schuldenkrise die Eurowährung behalten. "Ich sehe die Notwendigkeit, dass Griechenland ein Teil des Euroraums bleibt", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Griechenland müsse die Chance bekommen, wieder auf die Beine zu kommen.
16:10 Angesichts neuer Turbulenzen bei den Banken steht Deutschland nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Zwangskapitalisierung der Banken bereit. "Die deutsche Bundesregierung steht bereit, wenn notwendig, eine solche Kapitalisierung der Banken durchzuführen", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
15:55 Die deutsche Industrie hat Griechenland zu Reformen aufgefordert, um so die Basis für mehr deutsche Investitionen in dem Land zu schaffen. "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wenn die griechische Verwaltung effizienter und transparenter wird, dann können ausländische - auch deutsche - Unternehmen in Griechenland erfolgreich investieren", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber.
Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr Tempo bei der Energiewende machen - eine Herkulesaufgabe. Die Kosten drohen auszuufern. Ein Zurück zur Atomkraft soll es aber nicht geben. mehr
Milliardenschwere Rettungsdarlehen allein helfen Griechenland nicht. Das Land braucht Hilfe bei Staatsaufbau und Korruptionsbekämpfung – wie ein Entwicklungsland. mehr
Nach einem erneuten Massaker an Zivilisten in der Protesthochburg Homs rückt Russland von dem syrischen Regime ab. Der US-Generalstabschef erwägt erstmals ein militärisches Vorgehen gegen Syrien. mehr
Sollten die Griechen die Drachme wieder einführen, wäre die Währungsunion nicht am Ende, sagt Commerzbank-Vorstand Zielke. Dennoch seien Vorbereitungen nötig - wie sie auch die Schweizer planen und wie der Reisekonzern TUI sie Hellas-Touristen empfiehlt. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!