Bilderserie Gegner der Sparpolitik von links und rechts wollen die Vormachtstellung von Sozialisten und Konservativen brechen. Kritik an den Milliardenkürzungen hat Konjunktur. Auch der Austritt aus der Euro-Zone wird im Wahlkampf gefordert. von Jens Ressing und Kai Beller
Der Chef der konservativen Nea Dimokratia will unbedingt der nächste Ministerpräsident des Landes werden. Doch seine Partei muss laut Umfragen mit erheblichen Verlusten rechnen. Trotzdem dürfte sie stärkste Kraft im neuen Parlament werden. Der 60-jährige Samaras hat sich nur widerwillig der Sparpolitik unterworfen. Sollte der Konservative sein Ziel erreichen, will er die Wirtschaft durch Steuersenkungen ankurbeln.