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Merken   Drucken   01.11.2009, 10:00 Schriftgröße: AAA

Barack Obama: Vom Zauberer zum Zauderer  

Kommentar Barack Obama schiebt die Entscheidung über die künftige Afghanistanstrategie weiter vor sich her. Seine Unentschlossenheit ist gefährlich: Sie stärkt die Taliban - und entmutigt die Verbündeten. von Clive Crook
Acht Jahre lang wurde Amerika per Bauchgefühl regiert. Als dann ein Präsident gewählt wurde, der auf Beratungen setzt, begrüßte dies die Mehrheit der Bürger. "Ja, holt euch Experten", hieß es. "Denkt nach, wägt das Für und Wider ab." "Das ist eine tolle Idee."
Und das ist es auch, wenn man etwa das Gesundheitswesen reformieren will. Noch besser ist Bedächtigkeit, wenn man erwägt, in den Krieg zu ziehen. Aber wenn man bereits mitten im Krieg steckt, hat es Nachteile. Seit acht Jahren führen die USA Krieg in Afghanistan - und sie sind dabei zu verlieren. Hier ist Barack Obama s Bedächtigkeit fehl am Platz. Er muss sich entscheiden.

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  • FTD.de, 01.11.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 02.11.2009 13:11:04 Uhr   Melanie Gatzke: Es kommt, wie von vielen erwartet.

    Es ist schon interessant. Dieser Bericht zeigt nur wieder mal, dass alle Kritiker dieses Einsatzes recht hatten. Wieviele haben es gesagt, Fachleute und ganz normale leute : "dieser Krieg ist nicht zu gewinnen."
    Dort ist ein Krieg nicht icht zu gewinnen. Es zeigt weiter, dass
    1. die Masse jedem aufsteigendem Messias erst mal blind hinterherläuft.
    Was war das doch für eine Euphorie.
    2. dass man alle Warner ignoriert , sie als Verschwörungstheoretiker stigmatisiert, obwohl jeder weiß, worum es dort geht.
    3. dass man gar nicht das Potenzial hat, diesen Krieg erfolgreich zu führen .
    Zitat: Konventionell gerechnet wären mehr als 600.000 Soldaten nötig, um den Aufstand niederzuschlagen. -
    -----
    Da hat dieser Mann sogar recht. Alles andere ist ein Witz, ein Scharmützelei. sind sie - die Taliban- an der einen Ecke verjagt, tauchen sie an der anderen Ecke wieder auf. Was soll das.Das ist ein teures Katze und Maus Spiel, mehr nicht.
    Wenn man die militärische Stärke nicht hat, nicht aufbringen kann, die notwendig wäre, dann sollte man die Finger von einem Angriff lassen.
    "Wollen , aber nicht können", es aber trotzdem zu tun, das zeigt die "Hypris" , mit der der Westen immer noch agiert, das ist keine Ausgangslage für einen Krieg.
    Die Niederlage kommt noch schleichend, dann aber apruppt. Sie können froh sein, wenn sie dann überhaupt noch herauskommen und nicht gelüncht werden.
    Diese Länder ahben andere ordnungs- und Führungssysteme, daran wird niemand etwas ändern. Nur die Zeit, der Handel und Wohlstand bringt scheibchenweise eine Veränderung. dieses kann man nicht von außen aufzwingen, da muß von innen, vom Volk kommen. Auch den Wohlstand können sie nur selber erarbeiten.
    Dei eigentliche strateggei, die Absicht für diesen Angriff ging völlig daneben.
    Außer Spesen nichts gewesen. ich bin gespannt, wann sie das begreifen.
    Wahrscheinlich erst , wenn der letzte Dollar verschossen ist.
    Es wird zeit, dass die Angreifer endlich die Grenzen ihrer Macht erkennen und etwas bescheidener werden in ihrer selbst ernannten und zugesprochenen Polizistenrolle. Sie könnten daran qualvoll ersticken.
    Was das bedeutet, das kann sich jeder ausmalen.

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