George W. Bush und John Kerry während der Fernsehdebatte
Einer am Montag veröffentlichten Befragung des US-Senders ABC News zufolge hat Bush mit 50 Prozent die Nase vorn. Kerry käme danach auf 46 Prozent. ABC News befragte zwischen dem 7. und dem 10. Oktober 2409 Erwachsene. Eine andere Umfrage sieht den Demokraten Kerry hingegen in der Wählergunst vor Bush.
Bei der Untersuchung von CNN, der Zeitung "USA Today" und dem Institut Gallup sprachen sich 49 Prozent für den Herausforderer aus. Der Amtsinhaber lag einen Prozentpunkt dahinter. Hierbei wurden am 9. und 10. Oktober 1015 Erwachsene befragt. Die Auswertung der bereits in Wahlregister eingetragenen US-Bürger bei dieser Umfrage ergab für beide Konkurrenten um den Einzug in das Weiße Haus eine Zustimmung von 48 Prozent. Zuletzt hatte Kerry in einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und Zogby seine Führung auf 47 Prozent gegenüber den 44 Prozent von Bush ausgebaut.
Nachdem die ersten beiden Fernsehdebatten kein klares Stimmungsbild geliefert haben, steigt vor dem dritten und letzten Kandidatenduell der Druck auf die Kontrahenten. Der Ausgang des Rededuells am Mittwoch könnte sich Experten zufolge entscheidend auf das Wahlergebnis auswirken, da sich viele Wähler noch nicht festgelegt hätten. 15 Prozent der befragten Bürger gaben in der ABC-Umfrage an, sie hätten sich noch nicht auf einen der Kandidaten festgelegt. Sechs Prozent sagten, es bestehe die Möglichkeit, dass sie bis zur Wahl ihre derzeitige Meinung änderten.