16:23 Die Autoproduktion in Japan wird noch auf unabsehbare Zeit brachliegen.
Toyota teilte den wichtigsten Zulieferern mit, dass die Bänder mindestens bis zum 11. April weiter stillstehen werden. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters. Damit ruht in den 18 heimischen Montagewerken, in denen sowohl Toyota- als auch Lexus-Modelle zusammengebaut werden, weiter die Fertigung. Konkurrent
Honda will die Produktion noch mindestens bis zum Wochenende ruhen lassen.
Nissan plant, eine nur 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima entfernte Anlage bis Anfang Juni wieder hochzufahren.
15:30 Die Opposition forderte die Regierung von Ministerpräsident Naoto Kan auf, die Evakuierungszone rund um Fukushima auszuweiten. Damit müssten zusätzlich zu den bereits in Sicherheit gebrachten 70.000 Bewohnern weitere 130.000 Menschen ihre Wohnorte verlassen.
14:53 Wind aus Südwesten trägt die radioaktiven Partikel vom havarierten Atomkraftwerk vorerst weiter auf den Pazifik hinaus. Am Mittwochabend soll er allerdings seine Richtung ändern und in Richtung der Millionen-Metropole Tokio wehen. Böen bis Stärke sechs treiben die Radioaktivität dann auf den Großraum mit seinen rund 35 Millionen Menschen zu. "Dort steigt die Konzentration folglich an, allerdings deutlich verdünnt gegenüber der Ausgangsregion", sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorher. Genaue Werte kennen die Wetterfachleute noch nicht. Dazu kommt noch Regen, der die gefährlichen Partikel zu Boden bringen kann.
"In der Nacht zum Donnerstag dreht der Wind dann aber auch schon wieder", sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst. Dabei frischt er kräftig auf und pustet die Luft wieder auf das Meer hinaus.
14:01 Tepcos Vizepräsident Sakae Muto hat Pläne über die Verstaatlichung des AKW-Betreibers ebenfalls dementiert. Das Unternehmen konzentriere sich derzeit voll darauf, das beschädigte Kraftwerk wiederherzustellen, sagte Muto in einer Pressekonferenz.
13:30 Die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 des havarierten AKW Fukushima sind nach Angaben der japanischen Atomaufsicht beschädigt. Es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Schutzhüllen nicht mehr dicht seien, teilte die Behörde mit.